Druckschrift 
2 (1822)
Seite
135
Einzelbild herunterladen
 

lOO

bezeichnen. Nach ihm sind die Trapps- Ge-steine, welche zu einer Formations-Reihegehören und hauptsächlich durch dieHornblende charactcrisirt sind: dieses

Mineral findet sich da fast rein in denältesten Formationen, in den darauf fol-genden nimmt es ab, und in den letztenverändert es sich in einen eisenli a 1 tigenThon, der eine schwärzliche und dichteMasse bildet: einige in diesen letztem Forma-

tionen enthaltenen Hornblende-Körner oder Kry-slalle, drücken ihnen auch den Characler diesergrofsen Classe ein.

Werner hatte als Trapps in den Urgebxrgcn;Uebcrgangs- und Flölzgcbirgen: letztere waren dieBasalte mit den Gesteinen derselben Formation *).Indem wir uns blos auf die Urgchirge beschränken,könnten wir sehr gut den Kamen Trapp in der Be-deutung annehmen, die ihr dieser Gelehrte gieht,das heilst, dafs wir ihn auf die Hornblendegesteinebeschränken, allein aufser der Unbequemlichkeit,die mit alten beybehaltenen Benennungen, derenBedeutung man modiiieirt, verbunden ist (§ J ^ 5 )>wird dieser Piame sehr natürlich, durch ein in un-serer Mineralogie gebräuchliches Wort ersetzt, wel-ches, da es das mineralogisehe Wesen der Substan-zen ausdrückt, zu welchen man cs gebraucht, selu-passend ist; dies ist der Name amphibolites in sei-ner ganzen Ausdehnung genommen, das heilst, alsSvnonyme von roclies ampliiboliques, (Hornblendc-ges leine).

i) Man sehe das Capilel vou den vulcanischen-Ge-