Verbreitung,
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§. 2o5. Obsclion der Porphyr, in Bezug aufseine Beschaffenheit, als eine hloise Modificationdes Granits angesehen werden könnte, so ist erdoch weit entfernt, auf unsrer Erdkugel in denUrgehirgen einen so grofsen Raum als der Granitcinzuuehmcn. Er scheint auf gewisse besondereOrte beschränkt zu seyn. Im Ganzen genommen,und nacli den bis hieher gemachten Beobachtun-gen, bildet er sich in geringerer Menge, als dieschon erwähnten Gesteine, allein häufiger noch alsdiejenigen, wovon in der Fortsetzung dieses Capi-tels die Rede seyn wird.
Die Angabe der Orte, wo er vorkommt, stelltviel Schwierigkeiten dar. Die Ürporphyre sind denUebergangs- und sogar den Elützporphyren voll-kommen ähnlich; und es ist fast unmöglich, dieje-nigen schicklich zu classificiren, welche man findet,und welche nicht unter allen Lagerungs - Verhält-nissen studirt w orden sind. Ferner vergröfsert hierdie Aelmiiclikeit mit gewissen Producten des feuri-gen Weges die Schwierigkeit. Auch setzen wirnicht mit völliger Gew’ifsheit alle folgende Porphy-re in die Urgebirge.
ln Frankreich macht der Porphyr den Giro-magny zunächst gelegenen Tlicil aus und ist imAllgemeinen in dieser Kette ziemlich häufig: er
bildet auch Gebirge in den Graniten des Forez,und stellt sich in der Provence nördlich von Fre-jus dar. Ich habe dergleichen nicht in den Pyre-näen gesehen, und weifs nicht, oh man welchen ge-funden hat. Er fehlt ebenfalls in den Schweizer-Alpen, und auf der nördlichen Rückseite der gros-sen Alpen-Kelle; allein er nimmt einen betracht-