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2 (1822)
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doppelten sechsseitigen Pyramide zeigen; bisweilennehmen sie diese Gestalt ganz an, und gewisse Por-phyre in Ungarn stellen sie in ihrer ganzen 'Voll-kommenheit dar, allein, meistens sind die Kantenvermischt und gleichsam abgestumpft, und die Kor-ner ganz regellos. Ihre Farbe ist gewöhnlich grauund ihr Ansehen glasartig.

Der Quarz ist viel weniger häufig in den Por-phyren , als der Feldspath; er ist jedoch in den-jenigen ziemlich in Menge, wo die Basis dichterEunt ist. Wir haben gesehen, dafs er selten indem erdigen Porphyr von Schemnitz war, undweil er es aufserordentlicli in denen ist, welcheVulcanischen Ursprungs sind, so müssen die Beob-achter sein Vorkommen bemerken, um solches zuBestimmung der Formationen zu benutzen.

5) Die Hornblende ist in den Eurit - Porphy-ren selten, sic ist gemeiner in denen von syenitar-liger Beschaffenheit und noch mein- in denen, de-ren Grundstoff Apha ni t ist: man hat in dieser

Thatsaclie einen neuen Bewcifs von Analogie zwi-schen der Masse der Porphyre und der der Kry-slnlle, welche sie enthalt. Wir haben gesehen, dafsdie Hornblende in ziemlich grofser Menge in denSchemuitzer Porphyren war, und haben die son-derbare Veränderung bemerkt, welche sic da erlit-ten hatte: in den Graniten dieser Formation hat

er seine gewöhnliche Härte; in den Syeniten nimmtdiese Härte ab; endlich in den Porphyren, sagtBeudant,ist die Hornblende aufserordentlicli mür-,,be, ihr Querbruch hat einen Wachs-Glanz, ihrLangenbruch ist nicht mehr deutlich blättrig, oftist er sogar ganz erdig, und seine Gestalt alleinmacht ihn kenntlich,.