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2 (1822)
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am wenigsten harte Theil ist (§§. 108 und 109).Icii habe auch beobachtet , dafs im Allgemei-nen die Krystalle in den Porphyren um so voll-kommener waren, je gröfser sie waren: die kleinensind häufig nur ungestaltete Körner und sogar nurblofse Streifen, welche aus der Mitlte der dichtenMasse zu entstehen scheinen. Bisweilen Scheint essogar, dafs entweder die zur Bildung eines Kryslallsangetriebeneu Theilchen nicht zum Ziele kommenkonnten, sich ganz zu vereinigen, oder dafs der.schon gebildete Krystall zum Theil durch die um-gebende Masse aufgelöfst worden; denn man sieltetihn nach allen. Seiten sich in diese Masse ver-schmelzen; sehr oft ist es sogar nur ein Fleck vongleicher Farbe, als die Masse, allein heller, welchesich auf eine W'eilläuflige Art in ihrer Mitte ver-liert, und deren längliche Gestalt, so wie die Mengeund Lage die Entstehung enthüllen.

Die Gestalten der Feldspath- Krystallc in denPorphyren, sind im Allgemeinen ziemlich einfach;es sind diejenigen, welche wir in den Granitenbeobachtet haben: sie sind gewöhnlich Zwillings-krystalle.

Der Feklspath dieser Krystalle ist gewöhnlichunverändert, indem er seinen Perlmutterglanz hat;bisweilen hat er jedoch ein erdiges Ansehen, sodafs er in der Milte der Masse in Gestalt vonweifsen und gleichsam mehligen Flecken erscheint.Wenn endlich die Zersetzung ihn ganz zerstört hat,so bleiben die lläume, welche er einnahm, leer,und der Porphyr stellt ein blasiges Ansehen dar,welches ihm den Anschein von gewissen Laven giebt,so dafs man ihn bisweilen für solche gehalten hat.

2) Der Quarz ist in den Porphyren in Kör-nern, welche fast immer ein Bestreben nach der

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