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porfido nero, porfido verde antico, elc. Diese Be-deutung ist allgemein bcyhehalten worden: Linnee,Cronstedt, M afierius, Rome-de-Lisle, Sanssure etc.haben sie angenommen. Man hai jedoch den ei-gentlichen JNamen Porphyr bey den von rother Far-be bevbehallcu.
Werner bat die Gesteine von porphyrartigerSlrnctur (porphyroides) von den Porphyren unter-schieden. Er hat unter die erstem alle diejenigengesetzt, welche, in der Milte einer Hauptmasse, Kry-stalle oder kristallinische Körner darstellen, welchedavon verschieden sind und mit ihr zu gleicher Zeitgebildet worden sind ( §. io 4 ). Er beliäh. den j\a-nien Porphyr für die porphyrartigen Gesteine auf,welche zu einer Formalions - .Reihe gehören, derenGemenge gleichartig ist, und welche hauptsächlichFcldspath - Kryslaile enthalten.
Beschaffenheit der Porphyre.
§. 190. Von dem letzten Jahrhundert an bat-ten die Mineralogen bemerkt, dafs die weil'sen Flek-ken in den Porphyren blos mein- oder wenigervollkommene Feldspath - Kryslaile warenj allein siewaren nicht übereinstimmend über die Beschaffen-heit der Masse , welche sie in den gewöhnlichenPorphyren umgab, nämlich die von rother odersogar grüner Farbe: einige sahen sie als cpiarzartig
an; andere, so wie Cronstedt, Wallerius, Gerhard,Rome - de Lisie hielten sie für eine Art Jaspis. Saus-sure theille anfänglich diese Meinung (Sauss. §§. i 56167); a.lein er sähe bald ein, dafs sie irrig war,und er sähe sehr richtig diese Masse als die nichtkrystallisirle Feldifjatherde an (§. 1106). M,Fanjas, welcher ebenfalls über den Unterschiedzwischen dem Grundstoff der Porphyre und des