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2 (1822)
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Thonschiefer; weiter, hat man einen kleinkörnigenGranit, welcher, mit schwarzen Glimmer-Streifen,viel Hornblende enthält; man kann auf einer lan-gen Strecke der Auflagerung dieser beyden Gestei-ne folgen, und man siebet offenbar mul ohne dengeringsten Zweifel . sagt llr. von Buch, dnfs derTlionsehiefer unlcr dem Granit einfälll. Ucbrigenssieht man ihn mit dem Gneis und Glimmerschieferwechseln,

Zersetzung.

§. 190. Obschon im Allgemeinen die Thon-

schiefer der Zersetzung nachgeben, so zeigen siedoch mich in dieser Rücksicht ziemlich merKÜcheUnterschiede. Diejenigen, welche mit Kieselerde ge-schwängert sind, widerstehen derselben mehr. Die-ser Umstand, die Quarz-Massen, welche dieses Ge-stein enthält, und die so oft senkrechte Lage derSchichten gehen ziemlich oft seinen Gebirgen einsehr zerschnittenes Ansehen, und durch spitzigeKämme getrennte Thnlcr,

Die Zersetzung macht oft die schwarzen Thon-schiefer ihres Fiirbestoifes, des Kohlenstoffes, ver-lustig; er vereinigt sich mit dem Sauerstolf der At-mosphäre, und zerstreuet sieh in Gestalt von koh-lensaurem Gas. Ich habe manchmal i:i den Schie-lerhrüchen Massen dieses Gesteins gesehen, wel-che mit Klüften durchzogen waren, vermittelst wel-cher die zersetzende Kraft eingedrungen war, unddie anliegenden Theile , einige Linien weit, entfärbthatte; so dafs der Durchschnitt dieser Massen dasAnsehen einer aus schwarzen Stücken gebildetenWeifs eingefal'sten Arbeit hatte.

Die Erde, welche aus der Zersetzung der Thon-schiefer entsteht, scheint zur Vegetation sehr gceig-