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Dies ist, scheint mir, die allgemeine Meinungder erfahrnen Geeignetsten, welche Gelegenheit ge-habt halten, ihre Beobachtungen in den lelzicrnZeiten auf diesen Gegenstand zu richten: so ist die,welche 1 fr. von Buch in seinem vortrefflichen Me-moire über den Granit aufgczcichnet hat ') : so sindim Allgemeinen die der Ilrn. von Humboldt undPiayfair: so die des Ilrn. von Charpentier über denGranit der Pyrenäen, des Ilrn. Boziere über denGranit von Syena, des Ilrn. Berger über den Gra-nit von Kornwallis, des Ilrn. Maclure über denGranit der vereinigten Staaten etc.
Jedoch scheinen sehr ausgezeichnete Geologeneine entgegengesetzte Meinung gehabt zu haben.Werner stellt den Granit bald als grofse Massenohne Absonderung, bald als wirklich geschichtet,dar; allein, fügt er hinzu, meistens ist er es aufkeine sehr ausgezeichnete Art, und die Dicke seinerLagen (Schichten), welche sie zu unterscheiden ver-hindert , führt zu dem Schlufs , dafs es keineSchichtung giebt. Saussurc dachte eben so. „Wasdie Schiehlenweise Lage des Granits betrifft, sagt er,so bleibt mir kein Zweifel übrig .... und ich binüberzeugt, dafs die grolscn Granit-Massen, an wel-chen man keine Spuren von Blättern oder regel-mäfsigen Unterabtheihmgen gewahr wird, nichts an-ders als sehr dicke Lagen sind. (Saussure §§. 6ob.662). TJebrigens geht diese Meinung, wenigstensiheilweise, in die oben, zwischen dem Vorkommendes Granits in Lagern, und der Absonderung derLager in Schichten aufgestellte, Unterscheidung ein.
Deine hat die absolute Schichtung des Granits
1) Journal de physique, tom. 49.