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2 (1822)
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ten, der schöne orientalische Granit, in einer Ver-einigung von

l ) unvollkommenen und Zwillings - Krystallcn(hemilropes) von einem hochrosenrothcn oder ro-tlien Feldspat h bestehet, die einige Linien lang undmit einigen kleinen weifseifc Feldspath -Körnern un-termengt sind;

2 ) Glimmer in seliön schwarzen Schüppchen;

5) kleinen Körnern oder Krystallcn von durch-scheinendem Quarze;

4) einer sein kleinen Anzahl von schwarzenHornblende - Körnern.

Also würde seine Zusammensetzung uns verlei-ten, cs mehr als einen Granit zu beirnchien: alleinseine Lagerung hebt in dieser Hinsicht allen Zwei-fel; es ist mit grauem Granit untermengt, und liegtan einer grofsen Masse dieser Substanz, welche nachden Beobachtungen des Hrn. Roziere, eines der fran-zösischen Gelehrten von der Expedition in Egyp-ten, in Gneis und Glimmerschiefer übergeht; auchschlägt dieser Mineralog, welcher dieses Gesteinauch auf dem Berge Sinai, mit den Porphyren undallen Kennzeichen, welche Werner ihm giebt, ge-funden hat, vor, ihm den Namen Sinait zu geben,indem er forlfahrt, ihn von dem gewöhnlichen Gra-nit zu unterscheiden.

Allein ich habe in Sachsen selbst, zwischenDresden und Meifsen, ein von Wernern als Bey-spiel eines solchen Gebirges gegebenes, Syenit-Ge-birge gesehen; bald bestund dort das Gestein haupt-sächlich aus Feldspatli und Hornblende; bald ver-schwand letzteres Mineral ganze Meilen lang, undman hatte offenbar einen wahren Granit: seine La-gerung, seine Vermengung sogar mit dem Porphyr,