Zweiter Akt. Fünfter Auftritt.
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Die jedem Glücklichen geworben wäre,
Der als ein Reiter dir zur Seite stand!
Thusnelda.
Ventidius! was willst dn mir? steh' auf.
Ü rntidius.
Nicht eh'r, Vergötterte, als bis dn meiner BrustEin Zeichen, gleichviel welches, desGefühls, das ich in dir entflammt, verehrt!
Sei es das Mindeste, was Sinne greifen mögen,
Das Her; gestaltet es zum Größcsten.
Laß es den Strauß hier sein, der deinen Busen ziert,
Hier diese Schleife, diese goldne Locke —
Ja, Kön'gin, eine Locke laß es sein!
Thusneld ci.
Ich glaub', du schwärmst. Du weißt nicht, wo dn bist.
Ü rntidius.
Gieb eine Locke, Abgott meiner Seelen,
Von diesem Haupthaar mir, das von der Juno ScheitelnIn üppigeren Wogen nicht zur Ferse wallt!
Sieh, dem Arminius gönn' ich Alles:
Das ganze duftende Gefäß von Seligkeiten,
Das ich in meinen Armen zitternd halte,
Sein ist's; ich gönn' es ihm: es möge sein verbleiben.Die einz'ge Locke fleh' ich nur für mich,
Die in dein Hain beim Schein des Monds,
An meine Lippe heiß gedrückt,
Mir deines Daseins Traum ergänzen soll!
Die kannst du mir, geliebtes Weib, nicht weigern,
Wenn du nicht grausam mich verhöhnen willst.
Thusnelda.
Ventidius, soll ich meine Frauen rufen?
!V