Vierter Akt. Erster Auftritt.
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Daß er nicht fragen würde: was geschieht?
— Ach welch' ein Heldenherz hast dn geknickt!
lsic wendet sich and weint)Kurfürst. lim Äußersten Erstaunen)
Nein, meine thcucrste Natalie,
Unmöglich in der That! — er fleht um Gnade?
Natalie.
Ach, hätt'st du nimmer, nimmer ihn verdammt!
Kurfürst.
Nein, sag: er fleht um Gnade? — Gott im Himmel,
Was ist geschchn, 'mein liebes Kind? was weinst dn?
Du sprachst ihn? thn mir Alles kund! dn sprachst ihn?
Natalie, (an seine Brust gelehnt)
In den Gemächern eben jetzt der Tante,
Wohin, im Mantel, scheu, und Federhut,
Er unterm Schutz der Dämm'rung kam geschlichen;
Verstört und schüchtern, heimlich, ganz unwürdig,
Ein unerfreulich jammernswürd'ger Anblick.
Zn solchem Elend, glaubt' ich, sänke keiner,
Den die Geschicht' als ihren Helden preis't.
Schau her, ein Weib bin ich und schaudereDem Wurm zurück, der meiner Ferse naht:
Doch so zermalmt, so fassungslos, so ganzUnhcldenmüthig träfe mich der TodIn eines grimmen Leu'n Gestalt nicht an!
— Ach was ist Menschcngröße, Menschenrnhm!
Kurfürst, iverwirrt)
Nun denn, beim Gott des Himmels und der Erde,
So fasse Muth, mein Kind; so ist er frei!
Natalie.
Wie, mein erlauchter Herr?
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