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DaS Käthchcn von Hcilbronn.
Erzbischof.
Wohin?
Ein Kitt cr. laus bcn> Gefolge)
Was ist geschehn?
Graf Vtto.
Allmächtiger Gott! was fehlt der Majestät?
Ihr Herren, folgt! es scheint, ihr ist nicht wohl. lab)
Scene: Ebendaselbst. Zimmer im kaiserlichen Schloß.
Zweiter Auftritt.
Äcr Kaiser, lwcnbct sich unter der Thür)
Hinweg! es soll mir niemand folgen! Den Burggrafen vonFreiburg und den Ritter von Waldstädtcn laßt herein; das sind die
einzigen Männer, die ich sprechen will! lec wirst die Thür zu) --
Der Engel Gottes, der dem Grafen vom Strahl versichert hat, dasKäthchen sei meine Tochter: ich glaube, bei meiner kaiserlichen Ehre,er hat Recht! Das Mädchen ist, wie ich höre, fünfzehn Jahr alt;und vor scchszehn Jahren weniger drei Monaten, genau gezählt,feierte ich, der Pfalzgräfin meiner Schwester zu Ehren, daS großeTurnier in Heilbronn! Es mochte ohngcfähr cilf Uhr Abends sein,und der Jupiter ging eben mit seinem funkelnden Licht im Ostenauf, als ich, vom Tanz sehr ermüdet, aus dem Schloßthor trat, ummich in dem Garten, der daran stößt, unerkannt, unter dem Volk,das ihn erfüllte, zu erlaben; und ein Stern, mild und kräftig, wieder, leuchtete, wie ich gar nicht zweifle, bei ihrer Empfängnis;. Ger-trud, so viel ich mich erinnere, hieß sie, mit der ich mich in einemvon dem Volk minder besuchten Theil des Gartens, beim Scheinverlöschender Lampen, während die Musik, fern von dem Tanzsaalher, in den Duft der Linden niedersänseltc, unterhielt; und Käth-chens Mutter heißt Gertrud! Ich weiß, daß ich mir, als sie sehr