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Das Käthche» von Heilbreun.
Ein Uebermüthiger, aus eines Gottes Kuß,
Auf einer Furie Mund gedrückt, entsprungen;
Ein glanzmnflossner Vatermördergeist,
An jeder der granitnen Säulen rüttelndIn dein urew'gen Tempel der Natur;
Ein Sohn der Hölle, den mein gutes SchwertEntlarven jetzo, oder, rückgewendet,
Mich selbst zur Nacht des Grabes schlendern soll!
Oer Sraf vom Strahl.Nun, den Gott selbst verdamme, gifterfüllterVerfolger meiner, der dich nie beleidigt,
Und deines Mitleids eher würdig wäre,
So sei's, Mordranfer, denn, so wie du willst.
Ein Cherubim, der mir, in Glanz gerüstet,
Zn Nacht erschien, als ich im Tode lag,
Hat mir, was läugn' ich's länger, Wissenschaft,Eutschöpft dein Himmelsbronnen, anvertraut.
Hier vor des höchsten Gottes Antlitz steh' ich,
Und die Behauptung schmettr' ich dir in's Ohr:Käthchen von Heilbronn, die dein Kind du sagst,Ist meines höchsten Kaisers dort; komm her,
Mich von dem Gegentheil zu überzeugen!
Oer Kaiser.
Trompeter, Llas't, dem Lästerer zum Tode!
Theobald, (zieht)
Und wäre gleich mein Schwert auch eine Binse,Und einem Griffe, locker, wandelbar,
Bon gelbem Wachs geknetet, eingefugt,
So wollt' ich doch von Kopf zu Fuß dich spalten,Wie einen Giftpilz, der der Haid' cntblüht,
Der Welt zum Zcngniß, Mordgeist, daß du logst!
(Trompetenstöße)