Dritter Akt. Dritter Austritt.
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Rheingraf.
Sie nahm es? Natürlich! sie stellte sich vor den Spiegel, knixte,und nahm es?
Eginhardt.
Das Document?' allerdings.
Friedrich.
Aber die Hand, die dagegen gefordert ward?
Eginh ardt.
O die verweigerte sie nicht.
Friedrich.
Was! nicht?
Eginhardt.
Nein. Gott behüte! wann hätte sie je einem Freier ihre Handverweigert!
Rhcingraf.
Aber sie hält, wenn die Glocke geht, nicht Wort?
Eginhardt.
Danach habt ihr mich nicht gefragt.
Rheingras.
Wie beantwortete sie den Brief?
Eginhardt.
Sie sei so gerührt, daß ihre Augen, wie zwei Quellen, nieder-tränfelten, und ihre Schrift ertränkten! die Sprache, an die sie sichwenden müsse, ihr Gefühl auszndrücken, sei ein Bettler. Er habe,auch ohne dieses Opfer, ein ewiges Recht an ihre Dankbarkeit, undeS sei wie mit einem Diamanten in ihre Brust geschrieben; — kurzeinen Brief voll doppelsinniger Fratzen, der wie der Schillertaft, zweiFarben spielt, und weder ja sagt noch nein.
Rheingraf.
Nun Freunde; ihre Zauberei geht niit diesem Kunststück zuGrabe! Mich betrog sie, und keinen mehr; die Reihe derer, die sie