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Das KäMicn rv» H-ilbronn.
Dritter Auftritt.
(Sginhardt von dcr Ular! tritt auf. Nie Üorigcn)
Üheingraf.
Nun Freund, alle Grüße treuer Brüderschaft über dich! —Wie stehts auf dem Schlosse zu Thurucck?
Sginhardt.
Freunde, cS ist alles, wie dcr Ruf uns erzählt! Sie gehen mitvollen Segeln auf dem Occan der Liebe, und ehe der Mond sicherneut, sind sic in den Hafen der Ehe eingelaufen.
Ahcingraf.
Dcr Blitz soll ihre Masten zersplittern, ehe sie ihn erreichen!
Friedrich.
Sie sind mit einander verlobt?
Eginh ardt.
Mit dürren Worten, glaub' ich, nein; doch wenn Blicke reden,Mienen schreiben und Händedrücke siegeln können, so sind die Ehe-pactcn fertig.
Rhcingraf.
Wie ist es mit der Schenkung von Staufen zugegangen? daserzähle!
Friedrich.
Wann machte er ihr das Geschenk?
Sginhardt.
Ei! Vorgestern, am Morgen ihres Geburtstags, da die Vetternihr ein glänzendes Fest in der Thurneck bereitet hatten. Die Sonneschien kaum röthlich auf ihr Lager: da findet sie das Documentschon aus dcr Decke liegen; das Document, versteht mich, in einBriefchen des verliebten Grafen eingewickelt, mit dcr Versicherung,daß es ihr Brautgeschenk sei, wenn sie sich entschließen könne, ihmihre Hand zu geben.