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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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DaS Käthchcn »an Heilbron».

ob alle Betten in welchen die Kaiserin ruht, dich nicht wieder ausdie Beine bringen würden.

Theobald.

Willst du mit etwas erquickt sein?

Gottfried.

Soll ich gehen und dir einen Trunk Wasser schöpfen?

Theobald.

Oder suchen wo dir eine Frucht blüht?

Gottfried.

Sprich mein liebes Käthchen!

Käthchcn.

Ich danke dir, lieber Vater.

Theobald.

Du dankst uns?

Gottfried.

Du verschmähst Alles?

Theobald.

Du begehrst nichts, als daß ich ein Ende mache: hingehc unddem Prior Hatto, meinem alten Freund, sage, der alte Theobald seida, der sein einzig liebes Kind begraben wolle.

Käthchc n.

Mein lieber Vater!

Theobald.

Nun gut. Es soll geschehn. Doch bevor wir die entscheiden-den Schritte thun, die nicht mehr zurück zu nehmen sind, will ichdir noch etwas sagen. Ich will dir sagen, was Gottfried und mireingefallen ist auf dem Wege hierher, und was, wie uns scheint, insWerk zu richten nothwcndig ist, bevor wir den Prior in dieser Sachesprechen. Willst du es wissen?

Käthchen.

Rede!