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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
Entstehung
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Dritter Akt. Erster Auftritt.

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Israel hinweggelockt von David und seinen Zungen neue Psalter ge-lehrt haben. Mein liebes Käthchen?

Käthch cn.

Mein lieber Vater!

Theobald.

Sprich ein Wort.

Käthchen.

Sind wir am Ziele?

Theobald.

Wir sind's. Dort in jenem freundlichen Gebäude, das mit sei-nen Thürinen zwischen die Felsen geklemmt ist, sind die stillen Zel-len der frommen Augustinermönche; und hier der geheiligte Ort, wosie beten.

Käthchen.

Ich fühle mich matt.

Theobald.

Wir wollen uns setzen. Komm, gieb mir deine Hand, baß ichdich stütze. Hier vor diesem Gitter ist eine Ruhebank, mit kurzemund dichtem Gras bewachsen: schau her, das angenehmste Plätzchen,das ich jemals sah. (sic sctzcn sich)

Gottfried.

Wie befindest du dich?

Sehr wohl.

Käthchen.

Theobald.

Du scheinst doch blaß, und deine Stirn ist voll Schweiß?

(Paust)

Gottfried.

Sonst warst du so rüstig, konntest meilenweit wandern, durchWald und Feld, und brauchtest nichts als einen Stein, und dasBündel, das du auf der Schulter trugst, zum Pfühl, um dich wie-der herzustellen; und heut List du so erschöpft, daß es scheint, als