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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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DaS Käthche» vo» Hcilbronn.

Wo?

Sch au ermann.

Freiburg.

Gleichviel! In den Winkel mit ihr hin, dort!-Wenn

der Tag anbricht, werd' ich dich rnfen.

iSchancrmann trägt das Fräulein in die Hütte)

Sechster Auftritt.

(Die vorigen ohne Schauermann und das Fräulein)

Freibnrg.

Nun, Georg, alle Saiten des Jubels schlag' ich an: wir habensie; wir haben diese Kunigunde von Thurneck! So wahr ich nachmeinem Vater getauft bin, nicht um den ganzen Himmel, um denmeine Jugend gebetet hat, geb' ich die Lust weg, die mir bescheertist, wenn der morgende Tag anbricht! Warum kamst du nichtfrüher von Waldstädten herab?

Grorg.

Weil dil mich nicht früher rufen ließest.

Freiburg.

O Georg! du hättest sie sehen sollen, wie sie daher gerittenkam, einer Fabel gleich, von den Rittern des Landes umringt, gleicheiner Sonne unter ihren Planeten! War'ö nicht, als ob sie zu denKieseln sagte, die unter ihr Funken sprühten: ihr müßt mir schmel-zen, wenn ihr mich seht? Thalcstris, die Königin der Amazonen,als sie hcrabzog vom Kaukasus, Alexander den Großen zu bitten,daß er sic küsse: sie war nicht reizender und göttlicher als sie.

Geor g.

Wo fingst du sw?

Frciburg.

Fünf Stunden, Georg, fünf Stunden von der Steinbnrg, wo