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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Zweiter Akt. Fünfter Auftritt.

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todtkrank, wie du siehst, von Schlossen und Hagel halb erschlagen, sodaß sie kein Wort Vorbringen kann: die begehrt eines Platzes in dei-ner Hiitte, bis das Ungewitter vorüber und der Tag angebrochen ist.

Der erste Köhler.

Die begehrt einen Platz in meiner Hütte?

Georg.

Ja, ihr guten Köhler; bis das Gewitter vorüber ist, und wirunsre Reise sorlsctzen können.

Der zweite Köhler.

Mein Seel', da habt ihr Worte gesagt, die waren den Lungen-ödem nicht Werth,-womit ihr sie ansgestoßcn.

Der erste Köhler.

Isaak!

Frei bürg.

Du willst das thnn?

Derzweite Köhler.

Des Kaisers Hunden, ihr Herren, wenn sie vor meiner Thürdarum heulten.. Isaak! Schlingel! hörst nicht?

Dunge. <in der Hütte)

He! sag' ich. Was giebt's?

Der zweite Köhler.

Das Stroh schüttle auf, Schlingel, und die Decken drüberhin;ein krank Weibsen wird kommen und Platz nehmen in der Hütten!hörst du?

Freiburg.

Wer spricht drin?

Der erste Köh lcr.

Ei, ein Flachskopf von zehn Jahren, der uns an die Hand geht.

Frei bürg.

Gut. Tritt heran, Schancrmann! hier ist ein Knebel los-gegangen.

H. D. Kleist's Werke. II. Vd.

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