Dritter Akt. Zehnte Lccne.
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Der lügnerische Höllcngeist, der mich
Aus Theben will, ans meiner Frauen Herzen,
Aus dem Gedächtnis; mich der Welt, ja könnt' er'sAus des Bewußtseins eigner Feste drangen.
Drum sammelt eure Sinne jetzt, und war'tIhr tansendäugig auch, ein Argus jeder,
Geschickt, zur Zeit der Mitternacht, ein HeimchenAus seiner Spur im Sande zu erkennen,
So reißet, laßt die MUH' euch nicht verdrießen,
Jetzt eure Augen ans, wie Maulwürfe,
Wenn sie zur Mittagszeit die Sonne suchen;
All' diese Blicke werft in einen Spiegel,
Und kehrt den ganzen vollen Strahl auf mich,
Von Kopf zu Fuß ihn auf und niederführend,
Und sagt mir an, und sprecht, und steht mir Rede:Wer bin ich?
Das Üolk.
Wer du bist? Amphitryon!
trl m p h i t r g o n.
Wohlan. Amphitryon. Es gilt. Wenn nunmehrDort jener Sohn der Finsternis; erscheint,
Der ungeheure Mensch, auf dessen HaupteJedwedes Haar sich, wie auf meinem, krümmt;
Wenn euren trngverwirrtcn Sinnen jetztNicht so viel Merkmal wird, als Mütter brauchen,
Um ihre jüngsten Kinder zu erkennen;
Wenn ihr jetzt zwischen mir und ihm, wie zwischenZwei Wassertropfen, euch entscheiden müßt,
Der Eine süß und rein und acht und silbern,
Gift, Trug und List, und Mord und Tod der Andre:Alsdann erinnert euch, baß ich Amphitryon,