Zweiter Akt. Zweite Scene.
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Hielt langer dich kein Flehn bei nur zurück;
Auch nicht die Sonne wolltest du erwarten.
Du gehst, ich werfe mich aus's Lager nieder,
Heiß ist der Morgen, schlummern kann ich nicht,Ich bin bewegt, den Göttern will ich opfern,
Und auf des Hanfes Vorplatz trefj' ich dich!
Ich denke, Auskunft, traun, bist du mir schuldig,Wenn deine Wiederkehr mich überrascht,
Bestürzt auch, wenn du willst; nicht aber istEin Grund hier, mich zu schelten, mir zu zürnen.
vtmphitrgon.
Hat mich etwan ein Traum bei dir verkündet,Alkmene? hast du mich vielleicht im SchlafEmpfangen, daß du wähnst, du habest mirDie Forderung der Liebe schon entrichtet?
iA l ki» cn c.
Hat dir ein böser Dämon das Gedächtnis;Geraubt, Amphitryon? hat dir vielleichtEin Gott den heitern Sinn verwirrt, daß duDie keusche Liebe deiner Gattin höhnendVon allem Sittlichen entkleiden willst?
Amphitrgo».
Was? mir wagst du zu sagen, daß ich gesternHier um die DLmm'rung eingeschlichen bin?
Daß ich dir scherzend ans den Nacken — Teufel!
irl l k m c n c.
Was? mir wagst du zn läugncn, daß du gesternHier um die Dämm'rnng eingeschlichen bist?
Daß du dir jede Freiheit hast erlaubt,
Die dem Gemahl mag zustehn über mich?