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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
Seite
315
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L'icrl:rid;ivai,;i§stcr Auftritt.

Laß eS die ganze Schaar, die dich umsteht,

Bekräftigen! Dein Pfeil war's der ihn traf,

Und Himmel! war' es nur dein Pfeil gewesen!

Doch, als er niedersank, warfst du dich noch,

In der Verwirrung deiner wilden Sinne,

Mit allen Hunden über ihn, und schlugst

O meine Lippe zittert auSzusprechcn,

Was du gethan. Frag' nicht! kcmm', laß uns gehn.

Penthesilea.

Das muß ich erst von meiner Prothoe hören.

prothoc.

O meine Königin! befrag' mich nicht.

P cnth csilea.

Was! ich? ich hätt' ihn ? unter meinen HundenMit diesen kleinen Händen hätt' ich ihn

Und dieser Mund hier, den die Liebe schwellt

Ach, zu ganz andern: Dienst gemacht, als ihn

Die hätten, lustig stets einander helfend,

Mund jetzt und Hand, und Hand und wieder Mundprothoe.

O Königin!

Die Vbcrpricsterin.Ich rufe Wehe dir!

p enthcsilea.

Nein, hört, davon nicht überzeugt ihr mich,

Und stünd's mit Blitzen in die Nacht geschrieben,Und rief' es mir des Donners Stimme zu,

So rief' ich doch noch beiden zu: ihr lügt!

M c r o c.

Laß ihn, wie Berge, diesen Glauben stehn;

Wir sind es nicht, die ihn erschüttern werden.