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Penthesilea.
Weil ich'S nicht will; die Laune steht mir so:
Ihm soll vergeben sein, er mag entfliehn.
Doch wer, o Prothoe, bei diesem RaubeDie offne Pforte ruchlos mied, durch alleSchneeweißen Alabasterwande mirIn diesen Tempel brach; wer diesen Jüngling,
Das Ebenbild der Götter, so entstellt,
Daß Leben und Verwesung sich nicht streiten,
Wem er gehört; wer ihn so zugerichtet,
Daß ihn das Mitleid nicht beweint, die LiebeSich, die unsterbliche, gleich einer MetzeIm Tod noch untreu von ihm wende» muß,
Deu will ich meiner Rache opfern. Sprich!
prothoc. (zur Oberpricsterln)Was soll man nur der Rasenden erwidern? —Penthesilea.
Nun, werd' ich'S hören?
111 ero e.
— O meine Königin,
Bringt es Erleichterung der Schmerzen dir,
In deiner Rache opf're, wen du willst.
Hier stehn wir all' und bieten dir uns an.
Penthesilea.
Gebt Acht, sie sagen noch, daß ich eS war.
Die Vbcrpricsterin. ischüchicr»)Wer sonst, du Unglückselige, als nur —Penthesilea.
Du Höllenfürstin im Gewand des Lichts,
Das wagst du mir — ?
Die Vberpricstcrin.Diana rus' ich an!