Einleitung.
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und überreichte ihm ein paar Aussätze, die ich anSgcarbcitet hatte:aber dies alles scheint mir wie der Franzose sagt, Lloutaräs axrösälnor. Wirklich ist eö sonderbar, wie mir in dieser Zeit alles wasich unternehme zu Grunde geht, wie sich mir immer wenn ich micheinmal entschließen kann einen festen Schritt zu thun, der Bodenunter meinen Füßen wcgzieht. G ... ist ein herrlicher Mann: ichfand ihn Abends, da er sich zu einer Abreise anschickte, und war ineiner ganz freien Entfaltung des Gesprächs nach allen Richtungenbin wohl bis um zehn Uhr bei ihm. Ich bin gewiß, daß, wenner den Platz fände, für den er sich geschaffen und bestimmt fühlt,ich irgendwo in seiner Umringung den ineinigen gefunden habenwürde. Wie glücklich würde mich dies in der Stimmung, in derich jetzt bin, gemacht haben: es ist eine Lust bei einem tüchtigenManne zu sein. Kräfte, die in der Welt nirgend mehr an ihremOrte sind, wachen in solcher Nähe und unter solchem Schutze wiederzu einem neuen freudigen Leben ans. Doch daran ist nach allem,waö man hier hört, kaum noch zu denken." — „Sobald ich mitdieser Angelegenheit fertig bin, will ich einmal wieder etwas rechtPhantastisches vornehmen. Es weht mich zuweilen bei einer Lcctüreoder im Theater wie ein Luftzug ans meiner allcrfrühstcn Jugendan. Das Leben, das vor mir ganz öde liegt, gewinnt mit einemMale eine wunderbar herrliche Aussicht, und es regen sich Kräftein mir, die ich ganz erstorben glaubte. Alsdann will ich meinemHerzen ganz und gar, wo es mich hinführt, folgen, und schlechter-dings ans nichts Rücksicht nehmen als aus meine eigene innerlicheBefriedigung. Das Urtheil der Menschen hat mich bisher viel zusehr beherrscht; besonders das Käthchen von Heilbronn ist voll Spu-ren davon. Es war vom Anfang herein eine ganz vortreffliche Er-findung, und nur die Absicht, cs für die Bühne passend zu machen,hat mich zu Mißgriffen verführt, die ich jetzt beweinen möchte. Kurzich will mich von dem Gedanken ganz durchdringen, daß, wenn ein