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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Einleitung.

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glühender als jemals war. Er sprach sich Uber seine Anstellung sehrbitter ans, und fand es unerträglich, Männern untergeordnet zu sein,die er übersah. Als das Elend über Preußen cinbrach, geriet!) eröfters völlig außer sich, hatte keinen andern Gedanken mehr als die-sen, und sah alle Schrecken, die noch kommen sollten, mit Gewiß-heit voraus. Auch war seine Gesundheit schon sehr angegriffen, er-halte häufig Fieber und lag oft ganze Tage lang, wie er freilichsagte, mehr ans Unlust als ans Unwohlsein, zu Bett, oder ließ sichdoch, in sein Zimmer verschlossen, von keinem Menschen sehn. Indieser Stimmung schrieb er an Rühle: „Wenn ich bisher mit mei-nen Antworten über die Maaßen zögerte, mein Freund, so thatcstdu ein klebriges und ergriffst von selbst die Feder, um den auS-einandcrgehcndcn Kranz unsrer Freundschaft zu umwickeln und auchwohl cbencin ein neues Blümchen hineinznthnn; doch diesmal läßtdu gewähren und deinethalben, scheint cs, könnte er auf immerauseinander schlottern. Nun, es hat nichts zu sagen, mein guterRühle und ich küsse dich. Dieser Kranz, er ward beim Anfangder Dinge gut gewunden und das Band wird schon auch ohne wei-teres Znthun so lange auShalten als die Blnmcn. Wenn du dichim Innern so wenig verändert als ich, können wir einmal, wennwir »ns früh oder spät Wiedersehn, zu einander: „guten Tag" sa-gen und: „wie hast du geschlafen?" und unsre Gespräche von voreinem Jahre, als wären sie von gestern, sortsetzen. Ich habe denletzten Theil deiner Liebes- und LcbcnSgcschichte erhalten. Liebe,mein Herzcnsjnnge, so lange du lebst, doch liebe nicht wie der Mohrdie Sonne, daß du schwarz wirst. Wirf, wenn sie auf- und nntcr-geht, einen freudigen Blick zu ihr hinauf, und laß dich in der übri-gen Zeit von ihr in-deinen guten Thaten bescheinen und zu ihnenstärken und vergiß sie. Der Gedanke will mir noch nicht a»S deinKopfe, daß wir noch einmal zusammen etwas thun müssen. Werwollte aus dieser Welt glücklich sein! Pfui, schäme dich, möcht' ich