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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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XLI
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Einleitung.

XI. l

gewohnt, waS sollte man mit diesem harten, eckigen Holzschnitt an-fangen, dessen düsteren Eindruck kein Strahl des überirdischen Him-melslichts symbolisch verklärte? — Nur ein Kritiker machte eineAusnahme, L. F. Huber, im Frcimüthigcn, jener Zeitschrift,die mit leidenschaftlichem Eifer den romantischen Idealismus be-kämpfte. „Eine gute Kunde hat der Frcimüthigc heute zu geben,

— die Erscheinung eines neuen Dichters hat er zu melden, einesunbekannten und ungenannten, aber wirklich eines Dichters! — Ichnahm die Familie Schroffen st ein mit allen dm traurigen Er-wartungen in die Hand, zu denen man bei einem Nitterschauspiel

— als ein solches kündigt es das Verzeichniß der Personen gleichan — in der Regel berechtigt sein mag. Ich las einen Bogen, denzweiten, den dritten, ohne recht zu wissen, woran ich war. HattenShakspeare, Goethe, Schiller, hier wieder einmal Unheil angerichtct?war eö eine unberufene Nachahmung, mit etwas eigner Verkehrtheit,und mit den Schellen der neuen ästhetischen Schule ausgcstattct? —Nun, man must doch sehen, dachte ich, und las weiter. Und sichecs entfaltete sich, zu meinem immer steigenden Erstaunen, ans einerharten, ungleichen Sprache, ans unbestimmten, dunkeln Andeutungen,aus manchen Elementen zn einem grundschlechten Stück, eine statt-liche poetische Welt vor mir, die mir die begeisterte Hoffnung zu-rückließ, daß endlich doch wieder ein rüstiger Kämpfer um den poe-tischen Lorbeer ansstehc, wie ihn unser Parnaß gerade jetzt so sehrbraucht. — In dieser kurzen und treuen Erzählung ist das meistebegriffen, was innerhalb der Grenzen dieses Blattes gesagt werdenkann. — Zuverlässig wird kein Freund der Kunst unvorbereitet aufdieses merkwürdige Produkt stoßen, ohne die nämlichen Empfindungenzu erfahren, die ich eben beschrieben habe. Das Treffliche Goethe'Sund Schillers hat wirklich dieses Genie genährt; ja so wenig derseltsame Stoff und die vielen Lücken der Bearbeitung eine Ver-gleichung dieses Drama's mit den Meisterstücken jener Dichter zn«