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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
Entstehung
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Einleitung.

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überging? Habe ich nicht selbst die Erwartung der Menschen ge-reizt? werde ich nicht in Paris im Ernst etwas lernen müssen?Ach in meiner Seele ziehn die Gedanken durch einander, wie Wol-ken im Ungewitter. Ich weiß nicht, was ich thun und lassen soll.Alles, was die Menschen von meinem Verstände erwarten, ich kannes nicht leisten! Die Mathematiker glauben, ich werde dort Mathe-matik stndircn, die Chemiker, ich werde von Paris große chemischeKenntnisse zurück bringen und doch wollte ich eigentlich nichtsals allem Wissen entfliehn. Ja ich habe mir sogar Adressen ansranzösische Gelehrte müssen mitgeben lassen, und so komme ich wie-der in jenen Kreis von kalten, trocknen, einseitigen Menschen, inderen Gesellschaft ich mich nie wohl befinde . . . Schenkte mir derHimmel ein grünes Haus, ich gäbe alle Reisen und alle Wissen-schaften, und allen Ehrgeiz sllr immer ans. Denn nichts als Schmer-zen gewährt mir dieses ewig bewegte Herz, das wie ein Planet un-aufhörlich in seiner Bahn zur Rechten und zur Linken wankt, undvon ganzer Seele sehne ich mich, wonach die ganze Schöpfung undalle immer langsamer und langsamer rollenden Wcltkörper streben,nach Ruhe!" Noch schmerzlicher schreibt er, 14. April:Duhattest ein so ruhiges Schicksal verdient, warum mußte der Himmeldein Looö an einen Jüngling knüpfen, den seine seltsam gespannteSeele ewig unruhig bewegt? . . . Verzeihe mir diese Reise, ja ver-zeihe! ich habe mich nicht in dem Ausdruck vergriffen, denn ichfühle selbst, daß die erste Veranlassung dazu nichts als eine Uebcr-cilung war. . . . Mir ist dieses gewaltsame Fortziehcn der Verhält-nisse zu einer Handlung, mit deren Gedanken man sich blos zu spie-len erlaubt hatte, äußerst merkwürdig. Aber nun ist es unabänderlichgeschehen, und ich muß reisen .... Alles ist dunkel in meiner Zu-kunft, ich weiß nicht, was ich wünschet! und hoffen und fürchtensoll . . . Nur ein einziger Wunsch ist mir ganz deutlich: Du! . . .Ich will mich bemühen, die ganze unselige Spitzfindigkeit zu ver-