dium ihrer Wissenschaft ienes der Philoso-phie verbanden.
;>Mit Das Studium der Philosophie ist für^11 Sprachgclerren von großer Wichrig-gelcr- feit. Die Philosophie ssrirl die Bedeu-Pm- tung zweideutiger, schwankender, unbe-stimmter Wörter, hebt die sogenanntenSynvnimen auf, und verstopft dadurcheine fruchtbare Quelle von Irrtümern. —Wenn sich der Grammatiker ängstich anRegeln halt, welche gröstenreils das Werkdes Eigensinnes, und der Veriärung sind,> so wirft der Philosoph diese Fesseln weg,) und stellt die Gegenstände so zusammen,wie sie sich auseinander entwikkeln. —Der Philosoph untersucht die Vollkommen-heit oder Unvvllkommenheit der Zeichen,lert jene erreichen, diese aber vermeiden.Von dieser Theorie macht er die Anwen-dung auf die Wortsprache, und erhebt sichbis zum Ideal der vollkommensten Spra-che,
*) Ernst Plattier in der Vorrede zncAnthropologie, und MarkuL Her;über den Schwindel. Berlin 1787. i»der Einleitung.