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1 (1853)
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Blüte der ritterlichen Lyrik und Epopöe.

Steinachs") spx,,, Umhang) mit Gewißheit schließen dürfen, unsereLiteratur würde eine ganz neue Bereicherung erhalten, sollte dies je nochaufgefunden werden^). Wenn er alsdann den geladenen Kreis durch-laufen und uns mit den großen Sängern seiner Zeit bekannt gemachthat, so nimmt er die Wendung, daß ihm in der Nähe so redcreicherMänner das Wort im Munde gar erlösche und er nicht wisse, wie erseinen Tristan zur Schwcrtleite bereiten solle. Er müsse denn sein Gebetzu dem Helikon senden, dem ncunfältigcn Thron, von dem der Quellrauscht, aus dem die Gabe der Worte und der Sinne fließe. Apoll unddie Kamönen würden, da sic ihre Gaben so reichlich jetzt vertheilten, ihmdoch einen Tropfen nicht versagen. Gesetzt aber, diese seine Bitte sei ihmgewährt und reichlich besäße er die Gabe, Atter Ohren zu entzücken, jedesGemüth sanft zu stimmen, seine Rede von keinem Stäubchen hemmenund nur auf Klee und lichten Blumen cinhcrgehen zu lassen, dennochwürde er sich nicht bestimmen lassen, sich an dem zu versuchen, woransich so Mancher versucht und vcrpriesen hat: denn gäbe er sich alleMühe, wie so Mancher gethan, und erzähle wie Vulean dem Tristan dieWaffen und Kassandra den Kleiderschmuck bereitet, so hätte dies Allesdoch keine andere Kraft, als die Gesellschaft der Tugenden, die er bereitethabe. Man wird finden, welch ein selbständiger Kunstsinn und welche feine

377) lieber die Person s. v. d. Hagen M. S. 3, 255 ff. Man vermuthet, daß dasGedicht die Schildereien eines gewirkten Vorhangs besang, in einer Sammlung voneinzelnen Frauen- und Liebesgeschichten des Islterthums. Rudolf von EmS erwähnt dasGedicht in seinem Alerander V. 31 >1 ff. und Wilhelm V. 2189 ff.

378) V. d. Hagen 3696. Maßmann 119, 18 ff.

Le Kat den wunseb von Worten ;

siuen sin den reinen, ieli wsene dar in keinen

re wunder baden gespnnnen, und baden in in in beunnen

geliutert und gereinet. ee ist benamen gekeinet.

sin runge diu die barpke teeit diu bat rwo volle seeleleeit:

dar sink diu wort, dar ist den sin; diu rwei diu karpkent undee in

ir marre in kremdem priss. der selb« wortwise,

neint war, wie der bier under an dem umbedange wunder ^

mit Speaker rede entwirket, wie er diu merrer wirket

mit bebendeelicken rimen. wie Iran er rime limen,

als ob si da gewaksen sin! er ist noek der geloube min,

dar er duoeb unt buookstabs kur vederen an gebunden babe :

wan weit ir sin »einen war,

sin wort diu sweiment als ein ar.