Minnegcsang.
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den Nachtigallen anszcichnet. Der Mannichfaltigkeit seiner Dichtungen,der verständigen Ansicht von allen Lebensverhältnissen, der Einmischungin die öffentlichen Dinge, der Vielseitigkeit des Geistes nach ist er denTroubadours näher, die er mit seiner ächt deutschen Natur an Tiefe desGcmüths und der Einsicht, an schlichter Natur und Würde des Charak-ters im Allgemeinen überbietet. Kaum kann eine Vergleichung statt habenzwischen dem großen Reichthum des Stoffes in dem Büchlein seiner Lie-der, das in jedes guten Deutschen Hand sein sollte, und der beschränktenArmnth in den Minnelicdcrn des gewöhnlichen Schlags, in den endlosgedehnten Epen und vielen andern Werken der Zeit. Wie wäre dieseganze Welt voll von Gegenständen aller Art, des Heiligen und Welt-lichen, des Großen und Kleinen, des Ernsten und Heiteren, aus Staatlind Himmel, aus den fernsten Gründen des menschlichen Herzens undder näheren Quelle tändelnder Erholung, wie wäre dies Alles zu ver-gleichen mit der selbstgcnüglichen Beschränktheit der meisten übrigen, mitder flachen Allgemeinheit ihrer Kunst, mit der Enge ihres Gesichtskreises?Wie wäre dieser wackere und tüchtige Charakter, der von der Kirche keinDogma, von der Fremde keine Sitte, von der Heimat keine Fessel erträgt,der von seinem Herzen keine Verweichlichung duldet und keine Entfrem-dung von der Welt, aber eben so wenig der traurigen Zeit und ihremEinfluß erliegt, zu betrachten neben der verschwimmenden körperlosenNatur der Anderen, deren Klagen und Freuden, deren Liebe und Haß innebliger, eintöniger Höhe schweben, die ihre dunklen Gefühle auf einemdunklen Gegenstände haften lassen. Es gibt keine wahrere Bezeichnungder Werke dieser Lyriker, als die Grimm gegeben hat, daß ihnen die Be-sonderheit abgeht; bei Walther kann man cs ungefähr nmkehrcn. Selbstseine Liebeslieder werfen uns nicht ewig so eintönig von Freud zu Leid,von Muth zu Unmnth, sondern wo sie Liebe und Licbesgefühle dichterischschildern, leiten sic auf die Quelle derselben zurück; wo sie das Wesender Liebe betrachten, weisen sie grundsätzlich ans ihren Werth zur Sitti-gung des Menschen, kennen ihre Macht und ihre Natur nicht in unklarenBildern, sondern nach deutlichen und faßbaren Eigenschaften und Aeuße-rungen. Die Liebe beherrscht nicht diesen Dichter; er setzt die Tugendnicht in sie allein, sondern in Grundsatz und Einsicht. Bei ihm ist des
mid Kübel' Ltimine Lobellet, rvar ^vunder 8 81 § 68 te 1 let,ivie Lparbe si o^aniepot, 86 ie Lank, wandelieret!ieb meine ab in dem klöne da bee von (^el'üne,da diu xolinne ölinne xebiutet uk und inne. u. s. W.