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1 (1853)
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263
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Einführung britischer Dichtungen.

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ihr krystallenes Haus. Diese Entführung Lanzelot's und seine Erziehung(durch Viviane) ist auch in dem prosaischen Romane des Namens zufinden; ähnlich wird auch Wigamnr von einer Meerfeie seinem Vatergeraubt. Trennungen von der Heimat, von dem älterlichcn Heerde undErziehung in der Fremde und der Einsamkeit bilden in sämmtlichen Ro-manen dieses Ursprungs, den Jwcin ausgenommen, ein weiteres noth-wcndiges Moment; in der Legende bildete Josaphat schon eine ähnlicheFigur. Das Aeußcrliche der Seenerie in diesen Entführungs- und Feen-geschichten ist ans Urzeiten her eine mythische LieblingSmatcrie der Bri-ten ; Alles was darin auf die innere Natur des Menschen geht, ist ausdem herrschenden Geiste jener Jahrhunderte zu erklären. Wir deutetenoben an, daß sich viele dieser britischen Dichtungen psychologische Auf-gaben zu stellen lieben, daß sie die Anfänge machen, fiel) den innerenMenschen und sein geistiges Leben zum Gegenstände zu nehmen; es warihnen daher angemessen, die Charaktere ihrer Helden schon in der Jugendanzulegen und ans ihrer ersten Erziehung herzulcitcn. Wenn nun aberdas britische Volk (wie in der That die ganze Welt in den Zeiten derKreuzzüge mehr oder minder in derselben Lage war) auf dem Punktestand, aus einem beschränkten Kreise der Vorstellungen und Wirksamkei-ten in einen plötzlich unendlich erweiterten überzugchen, in den es sichschwer und für den Beobachter lächerlich genug hineinfand, so war esnatürlich, daß sich dies Verhältniß in den Dichtungen aussprach, welchedie betretene neue Welt schildern wollten, und dies thun nun diese briti-schen Dichtungen eben so roh, wie die letzterwähnten deutschen Dichtun-gen die alten Zustände ablcgen und mit neuen vertauschen. Daher ist esbei allen britischen Dichtern ein so beliebter Zug, daß sie einen Knaben,der im Dunkel erzogen war, plötzlich und ohne alle Vorbereitung in dieweite Welt schicken. Noch aber verstehen diese Poeten die Kunst der Er-ziehung und der Scelenmalcrei gar zu schlecht. Sie wollen ihren Heldengern einen gewissen Charakter geben; es soll der Eine als ein tappenderJunge in den Tölpcljahren geschildert werden, den die Begegnung mitder Welt unglücklich macht und in sich zerwirft; ein anderer soll als einGlückskind auftretcn, und unser Lanzclot soll ein fröhlicher, wohl-gemuther Bursche sein, dem nichts seine gute Laune zerstören kann. Wirwerden sehen, jene erste Ausgabe stellt sich der Parzival und löst sie ganzpsychologisch; ein AehnlichcS setzt Gottfried, mit etwas ungleicher Aus-führung, entgegen im Tristan; jene Aufgabe des Lauzclot aber, die einenvortrefflichen Gegensatz zum Parzival abgäbe, euren Jüngling, demnichts noch so Fremdes und Nebles die frische Lust des Knabenalters