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1 (1853)
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227
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Alerandcrlied vom Pfaffen Lambrecht.

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Wundergärten und blendende Kunstwerke empfangen ihn. Candaee er-kennt ihn ans ihrem Bilde, sie schreckt ihn, nun sei er ihr Gefangener,der stolze Welterobercr. Zornig kehrt er sich ab: wenn er ein Schwerthätte, würde er sie zu Tode schlagen. Sic tröstet ihn, um CandaulnSwillen wolle sie ihn erhalten und wie Kirke versöhnt sie ihn nach der Ge-fahr ; mit Ruhe und der Unschuld des achäischcn Sängers führt Lam-brecht darüber weg, so unähnlich als möglich allen folgenden Sängern.Wie die Kicke den Odysseus in die Unterwelt sendet, sein Schicksal zuerfragen, so auch Candaee den Alerandcr zu einer Grotte in eine Gesell-schaft von Göttern, die er um seinen Tod befragt, und deren Einer ihmso viel sagt, daß er in seiner Stadt Alexandria werde begraben werden.Nach wenigem Weiteren, was aus die Abreise von der Candaee folgt,endete Alexanders Brief.

wird kaum etwas in der poetischen Literatur sein, was denAbenteuern des Odysseus so nahe kommt, wie diese Episode, wenn mannur von dem blühenden Vortrag des Griechen absteht, und den Anspruchauf die plastische Gruppirung des Homer gegen den auf ein romantischesGemälde neuerer Dichtung hingibt. Die Farbe der Unschuld, der Tonder Einfalt, die eigne Mischung von wirklicher und wunderbarer Welt,der gleichsam historische oder wirkliche Boden, der hier den Wundernunterliegt, und der diese Feenreiche fast von allem Achnlichen im Mittel-alter eben so wie jene Episode der Odyssee unterscheidet, dazu der Tondes entfernten Erzählers, die Sehnsucht nach der Heimat, dem Lande derEinfachheit und Alltäglichkeit trotz aller Wunder der Fremde, dies Allesberührt sich weit inniger, als die Züge, die in dem letzten Theile offen-bar aus der Odyssee entlehnt sind; dies Alles macht den Eindruck beiderDichtungen durchweg vollkommen gleich. Dazu kommt die Wendung,die schon den älteren Quellen gehört, das Alles in einen Brief cinzuklei-dcn. Jeder verständige Dichter hat sich stets versucht gefühlt, die Wun-der seiner poetischen Welt irgendwie nicht allein der Phantasie lieb, son-dern auch dem Verstände crgreiflich zu machen. So hat Ariost Ironieeingemischt und in seiner Alcinc die Allegorie angcdcutct, wie sie Homernahe gelegt hat in seiner Kirke; er lenkt oft vom dichterischen Genuß desEinzelnen ab, indem er den Verstand mit großen psychologischen Fragenbeschäftigt. So, wenn uns in der Jugend ein licbgcwonnenes Mährchcngeschichtlich zu deuten gelingt, freut es uns doppelt, daß es in der Wirk-lichkeit bestehen kann, wie es in der Einbildung besteht. Indem aberHomer seinen Odysseus das Unglaubliche erzählen läßt, schiebt er gleich-sam die Verantwortung von sich ab, und indem er in seiner ganzen

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