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1 (1853)
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173
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Legenden. Kaiserchronik.

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erhalten ist"^), von einer neuen Bedeutung. Stoff und Erfindungkönnten nicht anzichcn: die Hauptsache ist, daß der Name Pilatus Msdenen seiner Mutter und seines Vaters oder Großvaters (Pyla undAtus), Pontius aber aus des Helden Thätigkeit in PontuS, sein Cha-rakter mit wenigen passenden Zügen aus der Geschichte seiner Geburt,seines Lebens und Todes erklärt wird. Wo das deutsche Fragment unsverläßt, tritt die lateinische Quelle ein, wohl dieselbe, die Mone bekanntgemacht hat obgleich sie dem Vater des Pilatus den Namen gibt,den das deutsche Gedicht dem Vater der Pyla leiht. Das lateinischeWerkcheu ist, wie auch eine ähnliche Legende von Judas *^, kurz gefaßtund leichtfertig behandelt, etwa wie die lateinischen Thiergedichtc, voneinem Geistlichen, der auch Stiche auf Rom einfließen läßt, und der vonder Glaubwürdigkeit der Legende nicht sehr gläubig zu denken scheint*'*).Der deutsche Bearbeiter konnte diesem dürftigen Inhalte keine Bedeutunggeben, der Form nach aber ist sein 1187 verfaßtes Gedicht eines derersten, wo nicht das erste, das die Gesetze der Vcrsknnst des 13. Jahr-hunderts anwendet und, wie auch das obenerwähnte Gedicht vom Him-melreiche thut, die Reime in voller Reinheit durchführt: der Dichterbekämpft mit Bewußtheit den, der die Ungcfügigkeit der deutschenSprache behauptet, die sich biegsam zeigen werde, sobald man sie wieden Stahl auf dem Ambos bearbeiten wolle. Mit diesem Verdienstestellt sich der niederdeutsche Dichter neben Heinrich von Veldeke, derseinerseits auch in dem Gebiete der Legende thätig gewesen sein soll**^).Wäre sein Servatius erhalten, so würden wir in ihm zuerst die Legendeaus den Händen der bisherigen geistlichen Dichter in die der ritterlichenBearbeiter übergehen sehen, in denen sie bald eine ganz veränderte Ge-stalt annahm. Jetzt macht der h. Gregor von Hartmann von der Auediese Grenzscheide, der noch in das 12. Jahrh. fällt, auf den wir aberan anderer Stelle znrückkommen.

168) Maßmann'S Gedichte des 12. Jahrh. 1, 115.

169) Anzeiger 4, 425 ff.

170) Mone'S Anzeiger 7, 532.

171) Ebenda 4, 425.

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Vera sit an kulsa niiiii ail ine. 8ic nien>oratur.sie rekerunt Iieiiiiiies, »t serib», sie teaeatur.k>ii 0 (I si pars tatunive tilii salsuin viüealur,

Iio» nobis, lector, rvpules,'sei! ei tribuatur,a <>uo materias priiiinm proeessil vrigo.

172) Nach Püterich's Ehrenbrief in Haupt's Zeitschr. 6, 52-