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1 (1853)
Entstehung
Seite
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Kmizzüge.

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ordentliche dieser Veränderung sogleich cinzuschen, ist sehr schwer. Manmüßte in einem Wecke, das die Uebergangszeiten von alter zn neuer Weltbehandelte, erst übersehen können, welche Leute bis setzt das Werk derBildung gefördert hatten, wie eS fast Niemand war, als Inden, die dasArabische vermittelten, und keltische Geistliche, und im besten Fall christ-liche Mönche und Byzantiner, lauter Leute ans Stämmen oder Ständen,welche eine Beschränktheit von Natur an sich tragen. Der Ritterstandaber, der menschlich fühlte und dachte, führte zuerst auf Natur und Wahr-heit zurück. Wenn mau nun gesagt hat, die Kreuzzüge seien die Hcroen-zcit der christlichen Völker, so ist das nur in sehr uneigcntlichem Sinne zuverstehen. Sic legen vielmehr die Heroenzeit ab. Wenn Michand Rechthätte, indem er behauptet, der Geist deS Ritterthnms läge in derSchätzung des Ruhms, so möchte jener Satz bestehen. Denn cs ist dasEi-genthümlichc dcrHeldenzeit, Kämpfe um den Preis der Stärke zu führen;dies ist der Charakter der skandinavischen Urgeschichte, welche das großeHeroenalter des gesummten neuen Europa ist; dies ist auch das Elementunserer deutschen ächten Herocnsage, allein nicht das des ritterlichen Ge-dichts. Den Ritter macht das Handeln nach Grundsätzen; Ideen schlie-ßen seinen Orden zusammen. Der Bezug seines Ruhms auf etwasaußerhalb der Thal selbst, die Wahl deS Gegenstandes, an welchem derRuhm zu erwerben gesucht wird, die Ancrkenuung eines Zweiten, einesKönigs der Seele oder einer Königin des Herzens, für welche der Ruhmzu erwerben gesucht wird, dies erst macht das Ritterthum. Daher istdie Verbannung der hcldenmäßigen Selbstsucht durch höfische feinereSitteoder durch christliche Uneigeunützigkeit an dem ächtesten Rit-tcrsmanuc am crkcunbarsten, und die Beschränkung der Rohheit undZügellosigkeit der Hcrocnzcit geht durch das Ritterthum durch. Als da-her die Rittcrzeit uud Nittcrdichtung in ihrer schönsten Blüte stand,drängte sich sogar der menschliche Zug religiöser Duldung mitten in dieReligionskämpfe, der nur alsbald wieder verschwand und noch einmalgrößerem Eifer und größerer Rohheit wich.

Dies leitet uns von selbst zu der anderen Seite, die wir hcrvorhebenwollten. Es ward durch den außerordentlichen Zusammenfluß von Men-

151) An einem grellen Bilde drückt dies Wolfram von Eschenbach Parz.V.3i4, kknrz und treffend ans :

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