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1 (1853)
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KreuzzUge.

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dieser Uebcrgang vermittelt wird, ist durchaus dem Zwecke selbst entspre-chend. Die Eigeuthümlichkeit der neueren Zeit liegt in dem weiter geöff-neten Gesichtskreise, in gesteigerten Bedürfnissen des Körpers und desGeistes. Eine strengere geschichtliche Ansicht würde daher die Spuren derneuen Zeit und ihres Charakters schon in Alcranders Zeit suchen, wodie Räume der Welt, der inncrn und äußern, anfingen geöffnet zu wer-den; die entschiedenere Vollendung des Charakters der neuern Welt aberwürde man von der Zeit an hcrleiten, wo durch die Reformation und dieEntdeckung der neuen Erdräume die Aussicht auf die völlige Aufklärungder räumlichen und der geistigen Welt geöffnet war. Auch frühere Revo-lutionen strebten nach diesem Ziele hin: die römische Weltherrschaft unter-lag aber dem Griechischen; die germanische Völkerwanderung unterlagdem Römischen; die Krcuzzüge selbst drohten dem hierarchisch Christlichenzu unterliegen, daö noch so vieles Orientalisch-Alte an sich trug, ja dieseganzen Religionskriege sind nichts als ein Kampf für die individuelleBildung des Westens gegen die generelle dcö Ostens. Allein durch dieWendung, welche Friedrich II. der Sache gab, dadurch, daß sich nunimmer mehr die absolute Köuigsgewalt an die Stelle der Hierarchiedrängte und ihr unter anderen Sorgen auch die für den Kampf gegen dieHeidcnschaft abnahm, was in Ludwig dem Heiligen und'Ferdinand demFrommen immer deutlicher wird; durch die Wendung ferner, welche dieKrcuzpredigt seit den Plauen Marino Sanuti'S erhielt, der auf neueHandelöwege und auf die Sperre des Ostens seine Erobcrungsentwürfebaute, durch die deutlichere Beziehung also, in welche die Kreuzzüge mitder Monarchie und Industrie der neuern Zeit treten, durch die erste Be-lebung eines weiteren Handels, dieses großen Nervs der neueren Staa-ten, bezeichnen sie aufs klarste den höchsten Wendepunkt von der altenWelt zur neuen. Sie beginnen die Eröffnung der Welt, die seit ihremAnstoß nicht mehr stille steht; sie bringen das Gcmüthsleben, zu dein sichdie nordischen Nationen alle neigten, zur Blüte, das von da an seinemerkwürdige Zeitigung nud Reife beginnt. In zwei- ganz allgemeinenPunkten würden wir daher die Wirkungen der Krcuzzüge auf die Dicht-kunst suchen, die diesem Allem aufs genaueste entsprechen.

Zuerst in der Erweiterung des Verkehrs. Bei der Eigeuthümlich-keit, welche alle neuere Bildung durch ihre große Ausdehnung erhält,eine Eigeuthümlichkeit, auf die mau nicht oft genug zurückweisen kann,weil sie nie gehörig in Anschlag gebracht ward und ganz allein für tau-send trostlose Erscheinungen in der neueren Geschichte Beruhigung, fürtausend Dunkelheiten Aufklärung, dazu für alle neuere Geschichtschrei-