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1 (1853)
Entstehung
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147
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Rcinhart Fuchs.

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sich auch seinem Werthe nach nicht anders zu dem niederländischen nndniedersächsischen Epos, als eine Reihe von Fablianr von schöner Ober-fläche zn einem epischen Gedichte, das in sich geschlossen nnd innerlichstvon Einem Geiste belebt ist. Kein Wunder dann, daß ans diesemGrunde sich nachher im 13. nnd 14. Jahrhundert nichts aufbanen konnte,als (um von dem nicht werthlosen oonronnomeim Ilenaol von Mariede France zu schweigen) ein llouarl le nouvol von Jacqucmars Gielce(um 1200), der schon Thierkricge behandelt und in ein Feld überstreift-,das wieder an eine ganz andere Art von Thiererzählung grenzt, nnddann ein Ilenael li oonli-ekel (um die Mitte des 14. Jahrh. vollendet),der noch elender sein muß, als das elendeste, was gedruckt ist, wennman nach den Auszügen bei Lcgrand d'Aussy urtheilen soll"H.

Wie ganz anders dagegen der niederländische Reinaert"^)!Den ersten und älteren Thcil dieses Gedichtes hält der neueste Heraus-geber, Willems, für ein Werk des 12. Jahrh., da eS ihm nicht wahr-scheinlich dünkt, daß die Erwähnung eines Pfarrers mit Frau und Kindspäter noch möglich gewesen, und da der Schauplatz in Flandern nnd(einmal) in Vermandois auf die Zeit der Verbindung beider Länder(1163 86) zu deuten scheint. Diesen Theil, den er mit V. 3394schließt, wo eine neue Figur eingeführt nnd ein Uebcrgang in die spätereFortsetzung gesucht wird, nimmt er, wie wir schon in unserer ersten Auf-lage geneigt waren, für original flämisch. Und diese Arbeit hängt in sichso fest zusammen, gibt eine so vollkommene Befriedigung, hat einen soentschiedenen, bei jeder wiederholten Lcctürc stets deutlicher hervortreten-den Werth, erschöpft so sehr den Grundgedanken dieser sämmtlichcnThierdichtungen, daß nur Ein nicht geistloser Nachahmer etwas späterauf den Gedanken kam, dies ursprüngliche Gedicht in einer Fortsetzungmehr zu wiederholen als weiter zu führen. Den Stoff dieser Fortsetzungnahm der Nachdichtcr schon aus dem Französischen; denn im 13. Jahr-hunderte hatte die romanische Dichtung schon in Flandern die vulgareüberflügelt. Sein Werk, in dem der erste Theil umgearbeitet ward, istder Tert der von dem Herausgeber so bezeichnet«.'» holländischen Hand-schrift""); und den Nmdichter, der sich Willem und den Verfasser eines

147) Einige Auszüge mich in Tarbö'S >>ovtes 6u tNmwg-iAne siNni-ieurs ausiecle üs koaoxois l. Ileiina !85I.; der Verfasser bezeichnet sich als einen clere vonTroyeS.

148) Uebersetzt von Gcyder. Breslau 1844»

149) Kurz nach Erscheinung des ersten Theils des Neinacrt hörte WillemS, daß

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