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1 (1853)
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Dir Dichtung in den Händen der Geistlichkeit.

Klosterlcben, auf Rom und seine geistliche Obergewalt (pi-aeoiguo 8i«lu8oelebimnt, opo o»su8, ubi omne8 Uekuerunt 1 e 8 t 08 , 68t dal» Koni»I'eti'o) und seine Geldgier.Ein bitterer Spott" sagt Grimm,ist überden Verfall der Geistlichkeit ergossen und weder das Oberhaupt derKirche, (persönlich wird Eugen lll. in seinen Verhältnissen zu Konradund Roger mit feindseligen Entstellringen angegriffen'^) noch andererhervorragender Bischöfse, namentlich des Mannes, dessen Ruhm damalsEuropa durchdrang, des h. Bernhards geschont." Er meint dann wei-ter, die beißende, dem Stoff der Fabel an sich fremde Satire, habe dielange Unterdrückung und Seltenheit des Werkes veranlaßt; uns dünkt,die gelehrt pfäfsische Ausführung und die Sprache selbst hätte das ebensowohl mit sich gebracht. Besondere Rücksichten, meint Grimm ferner,nähere Verhältnisse seines Stiftes zu benachbarten Stiftern und zu Romkonnten ihm den Mund geöffnet haben.In jener Zeit hatte sich schonunter Weltlichen und Geistlichen vielfach eine Partei gegen den päbst-lichen Stuhl gebildet, die sich entweder an die Könige schloß oder auchganz selbständig anftrat. Der Dichter war kein gottloser Spötter, son-dern ein Mann, der fromme Geistliche ehrte, wie seine Lobpreisung Wal-thers (Abt von Egmond) und Balduins (von LiSbvrn) zeigt, als derenFreund und Vertrauten er sich darstellt. Auch dieses spricht für seinengeistlichen Stand. Und denkt man sich ihn (die Aebtc, die er lobt, sindBencdietiner) als Benedietiner nach der alten Regel, dem die gewaltigumgreifende Neuerung der Cistereienser zuwider war, so scheint seineHeftigkeit gegen deren Haupt, den h. Bernharduö, und den von ihmgepredigten Krenzzug nicht unbegreiflich." Wenn man auch in denHauptpunkten seiner allgemeineren Satire mit dem Dichter übercinstim-mcn möchte, wenn man seine allzu eifrige Derbheit auch dem Zeitalterzu Gute halten wollte, wenn man seine Personalsatiren nnd Pancgyrikenauch für frei von Eingebungen der Parteisucht halten dürfte, so scheintdoch ein unschöner Charakter vorznblickcn. Sein Spott ist oft frech,wie er selbst im Mittelalter sonst selten gefunden wird. Die Scherze ausdie Heiligen mögen als ächt volksmäßig hingchcn, auch die Stiche aufdie Kreuzfahrten mögen nicht übel angewandt sein; aber die Ironie gehtdoch stellenweise etwas weit, wenn z. B. die Apostel einfältig gescholtenwerden, weil sic die Grundsätze einer frivolen Predigt (p. 190) nichttheilten; nirgends ist Maaß und Schonung; in dem Ausmalen schlüpf-riger Stellen ist wo möglich noch weiter gegangen als in den französi-

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