in Deutschland.
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im nnmidischen Gebirge cingcschlosscn, von seinen Belagerern eine Harfebegehrte, um sein Elend im sclbstgefcrtigtcn Liede zu singen^); aber dereigentliche Träger und Bewahrer der Gesänge war das Volk. Wo manbis gegen die Zeiten der höfischen Sänger hinhört, erschallt Volksgcsang.Das Volk, (die Bauern,) hatten die Sage von Dietrich nach der Qued-linburgischen Chronik im Munde Man darf nur die alten Denk-mäler unserer Geschichte aufschlagcn, um überall zu finden, von wie un-mittelbarer Natur jene Spottlieder des Volks gewesen sind, die durchauspersönlich und bei der augenblicklichen Gelegenheit entstanden waren.Man darf nur in die Conrilien sehen, um zu erfahren, wie jene Tcnsels-gcsänge, die noch die Tobten verhöhnten, und jene Liebes - und andereweltliche Lieder, an denen die Kirche Anstoß nahm, verbreitet und selbstbis in die Fraucnklöstcr eingewurzelt waren. Die deutsche Dichtung warnoch in ihrer Wiege schon in den Händen des Volks: keine Dichtungirgend einer Nation der Erde ist es in dem Maße gewesen, wie sie, inalten und neuen Zeiten. Daher pflegen alle unsere Forscher für dasVolksmäßige der Dichtung eine so ungemessene Bewunderung zu habeu;daher hat man an der volksmäßigen Ausbildung unserer Nibelungen beiuns so wenig gezweifclt, bei Homer aber mit allem Rechte etwas geän-derte Gesichtspunkte genommen. Kein Volk kann in irgend einer Zeitseine ausübende Kunst in solch einer Verbreitung und poetischen Anstrichdes Lebens so sehr als Gemeingut zeigen, wie die Deutschen nach derAbblütc der ritterlichen Kunst. Die Dichtung keiner Nation hat sich sosehr aus dem Volke selbst ohne Pflege von oben gebildet, wie die unseresvorigen Jahrhunderts. Noch heute sind die Deutschen durch alle Klassendas gesangrcichstc Volk in Europa, und wer nur den gemeinsten Vortragim Volksgesang bei uns in seiner Innigkeit mit dem kalten der Franzosenund dem eintönigen der Italiener vergleicht, der erkennt auch jetzt nochmit Leichtigkeit den erstaunlichen Unterschied. Das volksmäßige, gleich-stcllende Element, das in allen Verhältnissen des deutschen Lebens durch-geht, erscheint auch in der Kunst des SingcnS und Dichtens schon in denfrühesten Zeiten.
Ob aber diese Volksmäßigkeit des Gesangs auch der Würde unddem Werth des Gesangs günstig war? Allgemeine Thcilnahmc anirgend einem Geschäfte pflegt auch immer allgemeine Herabwürdigung
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A3) Nraenp. Iie». Vnnck. II. 0.
24) Bei Grimm deutsche Heldensage i>. 32 ist die Stelle anSgezogcn: ltN mtv luitIlliiilorio <Ie Korne, 6e gno onntabant ruslivi vlim.
Gerr. d. Dicht, l. Vd.
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