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1 (1853)
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in Deutschland.

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eben so willkührlich gemacht erscheinen, wie wenn bei Nenniusdem erstenMenschen Alauns (vielmehr Mannns) die Enkel Frankus, Romanns,Alamanus und Bruto gegeben werden^).

War diese Hcrleitung der Nation von den Göttern zugleich eineAnsicht von der Mcnschenschöpfung, so sehen wir hier in den Vorstellun-gen der Germanen, worauf wir häufiger zurückgeführt werden, schon beiden ersten Spuren menschlich-einfache, geschichtlich-natürliche Vorstel-lungen verwalten. Und falls sie darüber weitläufigere Sagen hatten,so möchten diese von den Kosmogenien der nordischen Völker in eben derWeise verschieden gewesen sein, in welcher alles Dichten und Trachtenzwischen Deutschen und Seandinaven überhaupt verschieden ist. Diefrühe Bekanntschaft mit gebildeten Völkern, die frühere Gelegenheit zugrößeren und allgemeiner merkwürdigen Thaten gestaltete hier die Sageviel Heller und geschichtlicher, während dort die längere Abtrennung, dasStillleben und die Abhängigkeit von einer wilden, großen Natur alleVorstellungen geheimnißvoller, die Sage mythischer und die von derMcnschenschöpfung im Besonderen pflanzlicher gestaltete. Schwerlichnährte mau auf dieDaucr in unserer gemäßigteren Zone die Bilder einessolchen Weltuntergangs oder einer solchen Welterschaffung, wie in dennordischen Ländern, wohin nur einmal ein griechischer Seefahrer gelan-gen durfte, um, nachdem er die endlose Nacht erlebt und den Eisrauchgewahrt hatte, diese gesehenen Dinge mit andern nicht gesehenen zu ver-binden und aufs wunderbarste auöznmalcn, und so einen Beweis zuliefern, daß hauptsächlich jene Natur und jener Himmel so riesige Ge-danken nähre, so phantastische Ungeheuer erschüfe und so grelle Bilderwie die der altnordischen Dichtung entwürfe.

Daß auch Herenlcs in Deutschland anwesend war, erzählte mansich nach Taeitns, und besang ihn bei anbrechcndcr Schlacht vor allenandern Helden. Einige glaubten auch, Ulysses sei auf seinen Irrfahr-ten hierhin gelangt und habe Aseiburg gebaut. Diese letztere Angabekommt wohl auf Rechnung römischer Archäologen; wer sie in späterenJahrhunderten läse, würde sic wie alle jene Sagen von dem trojanischenUrsprung der Franken, dem maeedonischen der Sachsen u. s. w., nichtetwa eine dunkle Erinnerung der deutschen Völker an ihre asiatische Her-kunft, sondern schlechtweg eine eitle Mönchcrfindung nennen. Und un-gern steht man, daß solche Fabeln schon so frühe erfunden sind und hierund da auch Deutschen mögen eingeflüstcrt sein. Jene Sage von Her-

3) Mythol. x. XXVIII.

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