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2 (1853)
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371
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Satiren, 9Eatrenfd)iff unb Oicincfc gudjS.

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madjt ftd) batauS blutwenig ©emiffeu! So beiztet ber gttdiS fremberSatte Sünbett, wie tipnt fein 33eid)tiger fagt (biefer 3ug fcJjtt bei Sßiiiam),wo er für bie eigenen SSufje ti)un fo((! @S finb bic fdjöitflen ©ruitbttffejunt Dagebud) eines Diplomaten. Unb fo erfdpeint and) Stctncfe überaii;baS bewußte ©rfentten ber Sd)ted)tigfeit ber 2Belt, bie SBeradjtung betnicbcrträdjttgeu ÜRaffe, eine barauf gcgntnbete, aus bem Sauf ber SBcftabgeleitete SRoral täfst ftd) aud) nid)t anberS perfontftetren. 9)?an ift aufeine fjöfjere Stufe gerütft, man bewegt ftd) in beit oberen Splparcn bcSgemeinen SebatS, man l;at baEjer immer im fReinefe eine Satire aufbpofieben gefunbeit unb aud) ®ötl)e I)at it)n fo gefaßt; fern frülpctcS©ebidjt bout gud)S, feibft iiidjt ber fReittaert tonnte fo unmitteibar aufbiefen ©ebanfen leiten.

DaS alte Sieb wirb Ijtet gcfungeit, baff bie genfer ber ÜSRcnge bieSdjuib ber Dbern feien; unb biefe Sdjulb wdijt ftd) am ©nbe ifpremgaitjcn Umfange ttad) auf bic ©eiftiidjfeit,- beten wefttidjem (Sfjrgeijenblid) ein 3'U geftedt werben folite. SRati I)ört nun bie eljemalS oftwieberijoite fßrebtgt, baff man auf bie Sßorte unb tiidjt auf bie SBerfcber @ciftiid)en fefjeti folite, nid)t weiter. SRatt ad)tet bieimelpt and) auft^re guten Sffierfc nid)t mei)r, wie eS im Sichtete weiter Ejeißt, fonbernman fpäipt nur aus nad) bem Sdjiedjten unb »crfdjiimmert eS nod) baju.9Jiit ben Säten bie SBetbcr ju tljeiien, Steuern für Jtirdjenbautcn ju ct=E>eben unb feibft itid)tS bajn 51 t jaEpien, fdpötte Kleiber unb iederc Steife,»teie ©cfdpüfttgfeit in weitiidjen Dingen, unb fürs unter allen SOiöttdjen,Segatcit, Siebten, fßröbften unb anberen 5ßrätatcn baS (Sitte Sieb: ©ebtmir baS (Sure, laßt mir baS Sötcine bteS ift nun bet i)errfd)enbe Sottin bem geifllidjen Staub. Sitt bem getftiidjeu -£iofe ift SiiteS tdufiid) unbbeftod)en; man Ept-fft bort jebem, ber waS ju geben f)at; man citirt unbwtli nichts als ©etb, mit ©eib mad)t man ba jebe fd)ied)te Sadpe ftegen;mit ©eib fhtbet man ©nabe unb bpüife.Der Sßabft feibft ift ein aitcrfranfer SJiantt, ber ftd) feines DingeS annimmt, butd) feine ljabfüd)tigeunb gelbgicrige Umgebung muff man ftd) burd) ©unft unb ©aben burd)=fd)(agett, bann fann man jebet Unterftütpung unb 9iad)ftd)t fttEper fein.

DaS ©ebidpt öont gttd)S warb juni erftenmai bebeutenb, als bererftc .ftatupf jwifdjen ©eiftiidjfeit unb Säten begann; wo biefer «Kampfenbett folite, oolienbete ftd) aud) baS ©ebidpt, unb taudjtc nur noctp etn=ntai oerjüngt itt älpniidpctt SietmlutiouSäeiten unb burd) fte perantafjtijetoor. 33oti meid) er Socbcutung baS ©ebidjt gerabe in ber 3 c *t bcSfRetucfe, gerabe in biefer 9teformattouS$eit werben muffte, fteipt mau oonfeibft. Der große Streit beS SibfoiuttSmuS gegen baS (BolfSfipum, ber

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