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2 (1853)
Entstehung
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364
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Qlufmtßmc ber oollStßümticßcn ©idjtung.

lernen, falls ftd) btefer erlernen läßt, fte müffen ßtet ben unetmeßlidjettSieidjtßum ber ©pradje unb bte ganje gülle ißrer fatirifdfen ©cmaltergtünbett, fte müffen oon ben SSrant unb Jütten lernen, wie man etwasgelernt traben muß, wie fte baS Sßtffen ber 3eü unb bte Sage ber ßettgleid)mäßtg umfpamten nutzten, cße fte ariftopßantfcße gornt unb flafft*fcße SBerSglätte übet ntdjtswürbige Stoffe breiten, bte fein vernünftigerSOtenfd) einet Silbe für mertß ßält. Süßte traurig ift eS, baß wir ewigin btefern ÜJlißoerßältntß ber äußern gortn unb beS titttem SüßcrtßeS inuttferer Sitcratur »erharren mußten! Süßte btefer SBrant bte ®ebted)ett,unb dpattS ©ad)S bie ©eftalt, unb Jütten bie Kräfte unb baS SBeftrebenber bantaligen 3<dt fannten, Ware ein SJhtfler für immer, wenn fte nid)tin ungenießbarer Sprache ftammelten unb ßettte bagegen, wie üiele©emanbtßeit ber ©pradje unb ©elenfigfett beS SüßtffeitS! 9htr wennaus allem ein ©eminit für bte ©eele ober attdj nur ein practifdjer Stufengejogeit werben foll, bann fi'tßlt man, baß aller ©emeinftnn unb alles,WaS rein menfdjltdje 9tegung ift, in geswungenem ober freiwilligem©d)fafe liegt. Snbettt ftd) S3rant beut SBebürfniffe ber 3cit Ijittgab, eSgans in ftd) attfnaßtn, unb nun oßtte eigentlidjen poettfdjcit SBeruf bicS@ebid)t nteßr aus Seetüre unb mit ntüßfantem gleiße, als mit unmittel*barem Talente ttieberfdjrieb, warb eröonberungewößnlid)ftettSBebeutuHgfür baS Sebeit unb felbft für bte ©efdjidjte ber 3)idjtung. (Sr eröffneteauf meßt als Rimbert Saßre in ©traßburg einen bauernben Slntljeil anbeutfdjer iDidjtung, nad)bem fd)on oor ißm Süßimpfeltug burd) bie litera*rifdjen ©efellfdjafteit, bte er, ttad) bem Stuftet ber tßeintfdjen ©efellfdjaftbeS ©elteS, tu ©djlettftabt unb itt ©traßburg gegrünbet ßatte, einenmiffenfcßaftltdjen Sluffdjwuitg ßetootgerufett djatte, ber ftd) über bengaujett Dbertßeitt Oerbreitete; unb waS nteßr ift: bie Seßrbidjtuitg tratburd) SBrant in bie Satire über unb btefe bauert nun oolfstßüntlid) fortbis ins 17. 3aßtß. 2)iefer Uebergattg ift burd) nidjtS anberS gemad)t,biefe neue gönn burel) ttid)tS anberS gewonnen, als burd) ben gcrabettSBejug auf bie ©egenwart. 2)aS ntoralifcfte @ebid)t wirb fogleid) jur©atire, fobalb eS (Sitte lel)tt nad) bem SSebttrfntffe ber Umgebung unbbie SDIottoe baju aus bem maßten SBortßetl berfelbett ßerntmmt; bettitfogleid) jeigt eS alles SJabelnSwettße als wibetftmttg unb gerätß in fati*ttfdjett ©tfer. Süßer im Sßomafttt bie ©teilen oetgleidjt, Wo er baS©pftern oerläßt uitb bie 3ufMnbe feiner 3ctt befpridjt, wer tut Stenner bieallgemeinen Klagen mit ben Sl6fd)nitten »ergleidjt, Wo er bte gcßler ber©egenwart rügt, ber wirb in einem unb betttfelben Süßerfe biefen lieber*gang feßr beutlid) etfennett. SBrant giebt ftd) nie ber allgemeinen Seßre