SBotfdgefang.
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fürs in cinfadjcn Gölten bewegen, uub and) nad) Snljatt uub @:prad)ceinfadjer, ftarer, neuner, Ijnnnmftifd)er unb nedifd)cr, traulich inniger,ntel)r ftnu(td) empfinbuiigdootl als finnig gebaufeiwoll werben, bafi fieinefjr innerlich gefitngen afS gcfdjriebcn unb ftubirt fiitb. ®anj wie inbeit früheren Siebern bed 15. 3ahrf)d. ift aud) in alten btefen ttirgenbdein SBcrfaffer angebcutet, and) nid)t bem ©taube itad), wdtjrcnb undbie ÜBolfdgefänge bed 16. 3 at)rt)d. fnft immer ihrem (Stjarafter nad) unbfetjr oft in audbrüdlid)cn Stugaben fagen, ob fte üott Saiibdfned)tcu oberSeigern, öoit SSudjbrudcnt ober 35ud)binbcrn, »on SBcrgfitapfien oberSlctterdfnaben, non ehrbaren ©edtern unb gärbertt, ober non wüften@d)Ientmern unb [öderen ©djülertt flammen.
316er uid)t etwa nur in biefem SBerfdjleifen bed SJfinneliebed in badSSoIfdlieb an ber ©renje ber Seiten bed 15. 3at)rt)d., wo fte ftd) fdjeiben,fudjten wir bie ^Berührungen unb bie innerliche Sßerwanbtfdjaft beiber,fonbern ganj im Orojien, bem notten Umfange bed dd)ten ißolfdltebedaud) bed 16. Sat)tf)d. nad) 357 ), in nieten äufjerlid)ctt 93ejie^ungett unbin nieten innerlichen Eigenheiten. 2 Bad juerft bie 0 ertIid)feit angeht,fo hält bad 35o(fdtteb in 2 )eutfd)taub ungefähr benfetbeit ©trid), wiebad SJftmtelteb. Sie ganje Sänge bed 9ft)ctnd, bie ©d)wetj, ©d)waf>ettunb granfeit, 23aient, Sirot unb Deftcrreid) ha^ett bad Eine unb badStubere haiuptfädjtidj gepflegt. Snd 9fieberbcutfd)e ftttb uttjähüge 3Sotfd=lieber überfeht, tiid)t fehr niete, barunter aber einzelne non gatij cigen=tt)ümttct)em Sßerft)e, urffmlngtid) gefd)affett worben; int §arje follen bie©btnncrliebdjcn 51 t tjpattfe fein; non oberfäd)ftfd)ett ift Wenig befantit.Snnerhalb bed angegebenen 9taunted h“H bad SSotfdtieb fogar ganj bienerfd)iebenctt Sharaftere bed SWintteliebcd. SnDcfterreid), Strol, ©teier=ntatf, Dberbaicrn unb ber ©djwcij h atteu w ‘ 1 ' t)aö ®?imtctteb jucrfl audbem Slttgemcincren-heraudtreten nnb befottbere garten anuetmteit fcf)en;
357) $ie ädjteften Duellen gut- Äenntuifs bcö grojjen ®efammtförf>er3 unfer«33olfbltebe3 ftnb bie cingelnen glugblätter beä 15. ttnb 16. 3al)tl|<5,, bie ftier natürlictjnidjt angeführt werben fönnen. ©röjjere jugängticf;e Sammlungen ftnb bie föeibelb.^f. 343., bie in ®örrc«’ sßoIMebern »orjugsroeife benufct ift, unb ba« Slmbrafer Cie*berbud) »on 1582. Sluäg. ».Sergmann 1845. 3>M;rere ber erhalteuenhanbfdiriftlichenSammlungen, wie bie »on ffial. £oll in Stugdburg (1524), fenne icTj nicht fetbfi. ©ieeinfrfjlägigen §if. ber SUcnfebatb’ftben Sammlung ftttb : Z. 8018. 127 Sieber, »ou1568; bie »on ®eorg »on J&elmflorf »on 1560 ; Z. 8015 an« ber ©dfmarjifdjcn SBiht.,Z. 8010 bie nad) bent Sdjenfer „S)rem« §f." genannte »on 1575 ; bajtt bie 9lbfd)rifteiner nicbcrbeutfdjen Siebet = Df. »on 1574, bie ftd) »iel mit ber hod)beutfd)cn Deibebberget 343 berührt. ©amt alte ©rüde, wie bad Sieber6üd;tein »on 200 (eigentlich 192)Stiiäen »on 1582, o. £>., unb St,