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Slufmvftme ber iwlldttjitmlidjcn ©idjtung.
©d war nun aber gleidjfant eine buttfle Erinnerung batwit geblieben,bafj man cinft jur ©ittigung bed ÜRcnfdjcn bie grauenliebe, bad 9Jftnnc=lieb intb ben Diontatt genügt t)abe, wie man jeft bie Religion, bad geift*Iid)e Sieb nnb bie ntoralifdjc Satire baju braudjte. 3«>-' Seit ber Sicfor*ntatioit (elbft nnb aud) fdjott »tcl früher im 15. 3 at)rt). wollte man iwujener Slrt, bie ©ittlidjfeit ju förbent, allcrbtitgd itidjtd nteljr fjören, nnbman 50 g gegen bie Siebedlieber, bie fretltd) gar 311 oft fdjmufcigc 33ul)t=liebet waren, 311 gelbe unb feilte fie mit tfjren iOielobtcn in fromme ©esfange 311 geiftlid)cm ®ebraitd)e um. Slllcin trof biefer bantald gcfäl;r*Iid)en 9 lnfed)tuug, bie bad erotifdjc SBolfdlicb audjuftefjcn fatte, erhielted ftd) bemtod) überhaupt; unb trotj ber ©emeinfeit unb ©djlibpfrigfcit,in bie man cd gern berabrif, fielt cd ftd) fclbft in einer gewiffen Steinsbeit, unb bted war befonberd um bie 3eitcit ber ©d)etbe bed 15. unb 16.Safrfd. ber galt. 3)ad twlldtfüinlidje Siebcdlteb ftrebte bie Steinzeitbed alten ritterlidjen SDtinnelicbed fcftäufalteit; biefed fo eigentfüntlidjeElement follte aud) jeft nid)t für bie 93olfdntoral »erlorett gcl)cn. tDetteiuftigcn Ucbergaitg bed äiteften SJolfdtiebeö jum SÖtinneliebc fouuteu wirnid)t fo genau angeben, ber bom ÜJitnncliebe jum Solfdliebe in biefer3eit ift viel nad)Weidlid)er. 2)te Sieber bed SBotfenfteiner’d, bie @amm=lung Ebcnreuttcr’d unb ber ^ätjlertn, unb Stubered aud bem 15. 3afrl).I)aben und gejeigt, halb wie bad SDtinnelieb nod) im alten Stile in biefen3 etten bauerte, halb wie ed ftd) in bad Slotfdlieb übcrfdjlcift. SBir l)abcttbie SJiittcl, bie eigcntlid)cn SBotfdlicbcr bed 15. —16. 3afrt)d. unmittel*bar au biefe ebengenannten fyrifdjett 3Md)tungen unb ©amntetwerfe an*jufttüpfen. Slttd jenen 3 citcn felbft ftammt nod) bad (nad) bem Skftfetgenannte) ©efaugbud) Sßolfleitt’d »ott Sodjau (1452 — 60), badftd) in wenigen ©tüdeit ttod) mit ber .fpäfteritt berührt. 2 )er Sfcil berfritier erwähnten Ebenreutter’fdjeu -£janbfd)rift 001 t 1530, ber ftd) beiber ^äfjlertit itid)t fhtbet, bie ©djlufftitde N. 138 — 153, fdjliefcit ftd)ber 3 ctt nad) jenen früheren ©türfett ald bie Unteren an; unb biefe be*rühren ftd) bann uietfad) mit ben „75 t)übfd)cn Stebern" (eigetttlid) 77),bie burd) Stritt 001 t Slid) in Äotn unt 1520 gebrudt ftttb. 2)ie Sieberbiefer ©antmluugen tragen ben llebergangddjaralter jener Sfrtf bed 15.3 al)rl)d. alle an ftd), unb jwar mit beut Untcrfdjiebe, baf fte ftd) in bentsfelbeit 9)?afe ntefr bem SBolfdliebe juncigett, wie jene älteren bem SDiinnesliebe. 2 )icd brürft ftd) wefentlid) barin aud, baf ber E)öfifd)e Sfitftrtd)baritt weid)t, baf fte offenbar aud bett unteren Äreifen ber ®cfcl(fd)aftftammcit, baf fte jwar ttod) oft bie gcfünftcltcn Sötte unb ben gefd)rosbetten ©ttl bed SJJeiftergefangeö fcftfaltcn, ber 9M;tjaf)t nad) ftd) aber