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2 (1853)
Entstehung
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208
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208 23crfalt ber ritterl. $idjtung u. Uebergang jur

^erjog Dtto »ott 33aiertt ein fotrtjeö 93uct) (»on bettt Oiittei* mit beutSo cf) jh »erfdjaffen 278 ). 3)ic prftett famntclten bic Montane in I 8 ibfto=treten; unb bie ©rjlferjogtn IDlattjilbc, an weldfe gütend) feinen Sriefgerietet fyat, befafj eine (Sammlung »on 94 äBerfett, »on betten fßüterid)23 alö tf)ttt unbefanitt bejeidfttet. 2)iefe gerabe ftttb aber, fo weit manweif, lauter foldje neuere Diomane, bieerftinbiefeu 3 eitenfelbft entftanbenftttb: Sanjelot, bieüJloIjrin, Sölcluftne, 9ticlaö »on 2 Bt)(e Ueberfeijuitgett,fßontud, ©ahnt), Sinnbat, SDlarfgraf Sfßaltfjer, SKargrete »on Sintburgttttb Sotfar ttttb -Blatter tt. f. w. 5ßi'tterid> aber befennt felbft, baf er biefenetten Süd)er, fo unbegrenjt feine ©ud)t nad) Srwerb »on Sitten tft, fürnid) ad)tet 279 ): baö Slitfcftt, in weldjcnt fte ftanbeit, war alfo nid)tallgemein; unb bie Serfürsungen, in bte matt fte halb jwatig, jeigett,bap matt fte wenig f)cilig ad)tete. Sind) bic fßrofawcrfe ttämlid) Rattenbaffclbe (Sdftdfal, wie bie iwctifdfeit, ntatt fteigt »om Heilten Umfangjunt größten unb fällt »on biefetn fferab in ben Sluöäug, um nadjljer wie»ber bie alten untfangretdjen Sexte aufjttfudjen. ® »erfd)iebette 9)lapbient ben »erfdjtebencu «Stäuben; wie Saöpar »ott bet 9loen unb Ulridjpterer unb fdjon attbere »or ifgtett bte alten 9leimgebtd)te, fo fürjt einJtottrab ^eibörfer ben äpg Sdjabler, Slttbere aber nod) weit ärger fetteSOlelujtuen uttb attbere Novellen 51 t 93olföbüd)ertt. 3 U befferetn Serftänb*niffe töft man bie gereimten alten 9tomane itt Ißrofa auf, ober läpt btebeutfdfen 9leintwerfe liegen unb gef)t auffrentbe, oft lateiitifdje fßrofenjuritd, ba bie latciitifd)e Cßoefte faft immer um ein ober mehrere 3 al)r=fjunberte früher ber fpäteren Sulgarbidjtuitg ben 2 Beg wies; unb juleidjterer ^Bewältigung befdjneibet matt fte.

2 Bir folgen nur gang int Sltlgemeineit bem ©ang, bett biefe ffSrofettgenommen Ifaben. Sollftänbig ju fein, ift f;ier üftiemanben ntbglid), berntd)t mit feinen literarifdjen Slrbeiten uitterwegö fein fanit, weil biefettßcrfe, fo »ielfad) einige baöott gebrueft würben, fef;r jerftreut ftttb. (

278) Sn £auptd 3eitfrf)rift G, 48.

279) @6enb. 0, 53.

Ich gib des hie mein beicht, wie ichs erkobert ban,vierzig iar mer leicht zu saineln mir ich sy allererst began,in Brabant, Ungarn, zwischen baider landen

mit frag ich sy ersuechet, his das ich ir so vil mir bracht ze handen.

Wiewoll das maniger aselt, so ist es doch geschehen,

zusamb seind sy geraselt mit Stelen, rauben, auch darzue mit lehen,

geschenkt, geschriben, geknufft und darzue funden,

doch mer die alten puecher, der neuen acht ich nit zu kainer stunden.