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3 (1853)
Entstehung
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520
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Sintvitt bcä .JtunftdjavafterS bet neueren 3e't.

fteefte gerate bie beutfefje Sßctt au; Sludgabe auf Sludgabe, Sanb aufSBanb warb »erfdjfungen unb bafjer wirfte bied ©uct) fo nadjljaltig aufbte ftnnlidje ©tnf>fängtid)fett tu ®eutfd)tanb fort, ©roefed jerbrad) bettplumpen ÜDfatertalidmud ber fpolt)f)ifiorte in ber 2)id)tung ganj; erergäfjlte ttod) ©uriofitdten and ber SRatur, aber er bleibt nid)t babei swed*lod ftefjcn; er griff mit 33?ad)t in bad «fperj ber SKcnfdjen, um ©tnpfinb*lidjteit ju wedett, eine dtraft, bieüjnt ben SDceufctjcn »on@ott angeboren,unfern @efd)ted)te aber nid)t altjufjduftg angeboren fdjiett 5 er bereitetebie ungemeine Sßeidffeit ber @cmütf)dfttmmungcn in 3)cittfd)(anb »or,bie ttad) jftopftod fo allgemein tferrfdfenb warb; er wedte ben Diaturfinn,

I ber und enbtid) »01t ©on»enicn$ unb fteifer Sitte befreien fottte. SBte/y lädjerttd) fid) bte Sflittel bei ifjm auditelfmeu, biefed 3wt S u erreidjen, fobebeutenb ift bad fetbft, unb wir fefjeit an einem neuen SBcifpiele,wie rid)tig ber Saft ben 93?ettfd)cn in ber @efd)id)te ©cwuitbctung füriDtttge »orfdjretben fantt, bte unfere ©injtdjt, offne f)iftortfd)c Äcnntnif,oft leid)tf)in »cradjtet.

®ettn altctbingd, im (Sinjefnen muf man nid)t nad)fud)ett unburtljetfcn, fonft ftitbet man an ©roded gar 51t einen fteiumeiftcrlidjcnPoeten. @t ift eigentiid) nur eilt @efcgenf)cttdbid)ter wteber in anbercrSlrt ald ©fintier ober 9ltd;et): feine ©egcnftdnbe fittb 9?aturfad)en, nid)täftcnfdjen; er ift f)öd)ftend mit ftd) felbft befd)aftigt, wo er mit 9J?eitfd)ettbefdjäftigt ift. ©clbftocrgnügltd) treibt er ftd) in feinem ©arten um,unb wo er ein befonbered ©lättdfen unb ©liimdjen ftnbet, bad feine Slttf*merffamfeit ragt, ober wenn ibm aud Surtad) eine @d)ad)tel »oft Sttf*penarten gefd)idt Wirb, ober wenn in feinem ^aufe ein gcringed ©reigntf»orfätft, fo mad)t er ein bctradjtenbcd @ebid)t baritber. (Sin fßaav ge=fdjenfte ©ätife, ein J^of »oll geberotef), eine fßrife Sabaf ift genug, bieentfernteften ©ebanfcit in if>m ju weefett; am ©eburtd* unb 9ieufa|td=tage mad)t er regelmäßig ein ©ratu(ationdgebid)t an fid) felbft! ©dift ibm alle® bod)Wid)tig unb bebeutenb; er anatomirt jebed ©rdddjenwenn ed barauf anfommt; er ftunt auf ©tntlfeifung bed 3af)red in»ermebrte Salfrcdjeiten, bamit ber ©etutf ftd) fteigre; er futnt ftd) alter*banb fiubtfdje Spiete and, um feine 9faturanbad)t maitnid)faltiger 51tmad)en 293 ). Dft ift feine Sßoeftc ein bfofed Siegiftttrcn »on Sßflanjen

293) StbifdjeS Vergnügen in ©ott VII, 139 befdjreibt et, Wie et ben ffltumenbufteinfnugt, unb um ®anf unb Cufl gu »erbinben, befdjtoß, bei jebent @tngtel)en unb 9(*l)aud)e beö Sttljemg ftd) etnet @i)lbe beS folgenbett Siebes gu bebieneit. @t fängt an:2)tt ried) idj bie fe fd)ö ne SBIu meD©ott betjtemit fdfenft gum9tut) me! u. f, f.