Anfänge bet ÜMctnil, u. f. tu.
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@cbid)tc atiffudjen. Siefen ©efdjmad aber setließ 9teu!itd), wie wiril)n unten (eibft »ollen erjagen laffen. Sie SBevanlaffung baju gab(Sauiß unb bie franjöftfc^e Siteratur, in bie er burd) biefcn eingefüfwtwarb, ba er ftd) feit 1691 in SBerltn aufl)ielt. ©leid) l;ier wollen wirbie SBctradjtung einer (ßoefie einfdjieben, bie ftd) feßt eben an bcn öft=lid)eit Vföfen tu Seutfdjlanb ju geftalten anfing unb bie bie franjöftfdjen©ütflüffe mit einem SJtale barftellt. Srei .fpöfe im Dftcit gelangten inbiefen 3<-’iten 31 t einem erneuten ober neuen ©laitje, an betn bie Stdj»tung einen Sßeil fjaben ober nehmen follte. dtarl VI. erfd)ten in Seutfd)»laitb burd) bie ©tege ©ugen’S im fpanifdjeit (Srbfolge= unb in betn türfi=fd)eit Kriege in einer ©lorie, tit ber lange fein beutfctjer dtaifer geftanbeitl)atte, unb er warb ber SSorwurf ber gefammten l)erotfd)eu 8 obbid)tuitgin Seutfdjlanb. ©r felbft war etn9J?ann son wiffeufd)aftlid)er unb felbft(lat.) poetifdjer 33i(bmtg, unb l)dtte er aitberS §ofprad)t unb dufterenSßrunf geliebt, fo t)dtte bie beutfd)e Siteratur in SBieit eine «Stätte finbenfönnett; fo aber blieb eS bet bet ©rfolgloftgfeit, weld)e bie Slnpflanjungbeutfd)cr Siteratur in SBten immer begleitete. Set d)urfürftlid)e §of son©ad)fen l)atte 1697 bie Utoite sott fßolcn erhalten unb griebrid) SfuguftIjrttte überflüfftgcn Sinn für Su.vues unb fßradft, um and) auf bie 2lu=fteltung eines dpofbtd)tetö 31 t beulen, allein feilte Regierung war 3 Ubewegt unb bie fernes 9tad)folgerS 31 t fdjläfrtg, baju bet SreSbncr @e=fd)inad 31 t foitbcrbat, als baß etwas 23ebcutetibeS für bie Siteratur hierhätte erfolgen föitncti. 3n Cßveufett eitblid) warb gleidjfaKs 1701 eineneue dlöntgslrone anfgefetjt, mit ber ftd) ein neuer ®lanj serbaitb unbfd)oit notier war unter betn großen ßl)urfürftcn in S3erltu ein ganj neuesSeben entftanben. §ter l)ielt ftd) and) unb meljrte ftd) bie ©röße beSgürftenl)aufeS unb tfwfeS auf bie Sauet, unb l)icr war weit bie größteHoffnung ober ®efal)r, baß bie bcutfdje Siteratur ftd) einen ffetb grün*beit würbe, wenn nid)t sor grtebrid) SEBtHjelm I. ftd) bie ÜJtufen aus'SBerlitt geflüd)tet hätten, unb wenn nicht juiit ©lüd ober llnglüde ber®efd)ntad ftd) nad) ber franjöftfdjeit Siteratur geneigt hätte. 58 e trachtetman itdmlid) biegrüdjte, weld)e ber beiitfdjen Ißoefte an biefen <f?öfenäuerft jufielen, fo fielet inan leidjt, baß eS mehr ©lüd als Unglitd War,Wenn bereit Slnbau, wie eS gefd)al), unterbrochen uitb geftört warb.
SSerlin führte 11116 ben frattjöftfchcn ^ofgefd)ntad tu unferer Sttc=ratnr ein, unb ('teilte il)ti übrigens burd) Sefjtng unb bie Siteraturbriefefpäter^in and) am tl)atigften wteber ab. Ser greiljerr §r. S. sott © a n i ß(aus 58erltn, 1654—99), fd)ott in ber Sugettb f)oetifd)en Neigungenmit gleid)fül)leitben gteunben ergeben, fjatte feilte ©dfule in ber 5lbe£S=