Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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460
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4(50 ßintvitt beg Jbunfichatcdterd bet neueren 3 £ it.

gontento unb Outete burd) iJ>r 93eifpiet SSegttüguttg teuren, pr fo(d)eStufgaben war aber bod) bie 5Dfenfd)en» unb ©eelenfenntntfj in SBeife jugering. SBiebet eine anbete ©attung füfjrt und mehr in bie eigentlicheSurledfe über; biefer Slrt ift bie Berfel)tte SBelt (1683), wo ber 35olfd=wib, ben ber Titel angibt, in feltfatnen ©eenen bargefteflt wirb: wie berKäufer nod) ©elb ju feiner SBaare befommt, ber .fpert bent Wiener Ked)=nuttg ablegt, bie grau um ben SKann anfjält u. bergt. Ser ^elb 9lla=mobe hat bie babutd) entftehenben .fpänbel ju fd)lid)ten, unb bewirftbiefj, inbent er bie SBiberftrebetiben auf ben Äopf fiellt unb fte fo für biesetfel)tte SBeltorbuung gewinnt. Stcfe @d)erje mochten für bie fielen*ben Äinber gut bered)net feien; burd) fünf lange Slfte gebelfnt fallen ftejulcfst hoch nur burch i^ve 3cil)igfeit auf. Sad befte ©tüd btefed©d)lagd ift ber bäuttfd)e ÜRad)iaüetlud (1679). Ser böfe fßoliticuöwirb sor Slpoll serflagt, alle galfd)£)eit in bie SBelt gebracht ju haben.®r rechtfertigt fiel), biefe fei ewig ba gewefen, unb ttod) fejjt fanbett ftd)unter ben Säuern, bie iE>n bod) nie getefen, 9JJad)taselliften. 93on Slpollwerben Soten audgefanbt, bied ju etfunbett. SBir werben in eineSauernwirtf)fd)aft serfe$t, wo ftd) brei Seute um bie sacante ^ßiefet»häringdftelle bewerben. @d folgt ein ©ernitt sott Kabalen unter benserfd)tebenen Ißrotectoren ber brei Sompetitoren, unter welchen ftd) ber®d)ulmetfter unb Sonfulent ©cibtltd burch 33erfd)lagenl)eit unb ©d)alf*l)eit mit feinem Ißrotegirten burchftegt. Slnlage unb Stalog ftnb fo mit©efd)tcf behanbelt, bajs jeber jugebett wirb, biefem ©ti'tcfe fehle nuretwad fünfllerifctje Slppretur, um ed beffer ald fehl' siele P3olbergtfd)e©tüde ju geftalten. Ueberl)aupt ift SBeife in ber Sterten klaffefeiner ©tüde, in beut eigentlichen Sßoffenfpiele, beut furjen ©atirfpieleber Tetralogie, fdjon barunt am beften, weil f)wi feine @abe bed berb*natürlichen ©cherjed am meiften Slaunt unb feine Keiguttg jur Sreiteunb Sludbehnung am wenigften Kaum hat. Sergleidfeit ©tüde ftnb biezweifache Ißoetenjunft (1680), ber setfolgte Satettter, bie absurdacomica Bon Tobiad unb ber ©chwalbe, wo er ben gtpphifd)ett ©quenjnachahmt unb bie Uebertreibung ttod) einmal übertreibt. Sn fold)ett©tüdeit ift SBeife aud) am sorjüglichften ber ganjen Kid)tung feinest^umord nach: wenn er bie ©quenje, bie ©emproniud, unb alle jeneSJtobecarricaturen mit gefunbem 3Bi£e setfolgt, mit breifter SSerhöhnunggegen bie fd)riftgelehrte SBeidlfeit (ginfalt unb (gulenfpiegeleten fefct, unbin S3auernmtrthfd)aften bie beutfd)e Sllbernheit serfpottet, mit ber fte anbent Satein hangen u, bergl. «fpier fel)en wir ihn mit Thomaftud fürben ©ebraud) bet beutfehen ©prad)e eifern, aitbetdwo mit SKofcherofd)