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Siutritt bed J?imficf)avaftevö bet neueren 3 c h*
fünften bcr neueren Sfjeofogen, ©erwarb, Sofua ©tegmamt, Slrnbt,Stlfyerr u. 31., unb ba felbft biefe nidjt genügten, fo gingen fte auffauler, auf ©t. 33eruf)arb, Sluguftin, Spprtan unb alle Hird)eit»äterjurücf. 3)al)et fam cd, bay nun bie Sieber in SJiaffe fo breit, rebnerifd)unb leer würben, als fte frittier gebrungen, tnuftfalifd) unb »oll getvefeitwaren. 2)al)er nun gellt auct) fo »ieted »ott jenen alteren Scannern l)erin biefe Sieber eilt, wad nad)l)er ftctd audgebilbeter, immer unproteftauti=fd)er warb. 2)ie 3etfntrfd)ung, bad Slugfigefdjrei mit Stoff unb §ülfe,bie ©elbftentwürbigung, bte Slrincfünberaitgft ftel;t man ungern in einemfo einfachen Spanne, beut ed gar nid)t anftel)t, ba(l er ftd) reuig, „infeinem eignen SJfift unb dtotl) »erfauleu" ftefit unb unwertf) hält, ge=fd)affen ju fein; man fdlje lieber in ij)m jenen alten lutherifdjcn SErofj,ber jtd) ftolj auf ®l)rtftd ©tlöfttng, »on ©ünbenangft burd) beit ©taubenfrei, gegen ben Seufel mtb feine Slnfedjtung fid)er fü£)lt. Unb burd) bte{leinen Spielereien in ©pee’d SBeife, bie überall mit btefer finfterett 2(n=fidjt ber Singe wie jur ©utfd)äbigung »erfnüpft werben, finbet man fid)bann and) wenig getröftet. Sa wirb 3efud (S^riftuö ald ein purpurnrotljed SBürtnlein in einem Siebe bargeftellt, bad man auf bem Sobe jer-quetfd)t, um ben Saft ju erlangen; er fei für und ein SBürmleht ge»worben, um in und ben -fperjeudwutm ju tobten, unb wenn wir und auunferem @nbe Wie ein SBürmcletu bre^ett, fo follett wir tim arntedSQBürtneleitt in ttnfcr Iper; neunten, bamtt wir auferfteljen ob aud) uttferSeib ber SBürnter ©peife wirb. Sied, ftel)ttnau, tft eine Sänbelei Wiebie ©pee’fdjen, allein fte ift Weber mit ©pee’d ®ewanbtl;eit uodj mit bedalten ^ermann’d wirflittjer 9fai»etät audgeführt. — SLßeit mehr galtenftd) in ber alten SBeife bie Sanbdleute unb ße’itücnoffett -fpeermann’d,9JJattl)äud 2lpelled »on Söwenftern, (1594— 1648), ber in feinen felbfteouiponirten 30 Siebern 212 ) audbriidlid) bie neue fßrofobie »erfd)tudl)te,um lieber für bte jaljtreictjcren Ungelehrten ald bte wenigen ©eiehrtenju bid)teit; unb befonberd Sa»ib »on ©djmciuij) (1600 — 67).3n btefed letztem .jperjendharfe (juerft Sanjig 1640) ftel;t man überall,baff er bie reiitften 9)fufter bed 16.3al)rl)d. »or ftd) hatte, benuunjäliligeSieber beginnen mit ben Slnfdngeit älterer. @r fdjrieb jum Sl) 1 ^ ht9f otf) unb Uttglücf unb ©pener, ber feine flehte SSibel ttod) 1699 heraud*gab, nennt ihn ein tfjeured SBerfjcug ©otted uttb rechnet ihm feineSeibett ald eilt 3Ud)en »on ©otted ©nabe an. ©eine grömmigfeit ift
212) 3n bern bei IBamuann’S ©oben in SöreSiau gebrueften ©efangbud): ®oft=jtänbige jfiteben: unb §auämujtf.