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3 (1853)
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344
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(Eintritt beS Hunfldfavaftcvä ber neueren Seit.

po(i;f)iftortfd)er unb mathematifdjer Ratur war, um 3)id)ter feilt 51 t töntten.3 n betn gröfertt geifilidjen @ebid)te »on ber ©hrifteuburg 210 ) (1626) tfteine Slllegorie burd)gefüf)rt, wie bie int 3al)re 1517 burd) bad ©d)lofSautter @d nett gefefttgte ©tabt ©hriftcuburg fpäter burd) Ruhe unb©id)erl)eit blöd geftetit, »ott beut 2 (ittid)tift ttitb feinem ffecre berenntttnb 51111 t Sleufjerflen gebrad)t wirb, bis fte ein alter frommerReformator"unter 2lnfrid)tuitg ber Sitte unb bed ©laubcitd rettet. 2)ie poetifd)e @r=ftnbttng tft etnfad) ttitb genug, mel)t »erftanb* als etitbilbungd»oll, bie©prad)e l)öd)ft ungehobelt. 2 )ad geffelitbe aber ift bie ©eftuttung andber bad @cbid)t entworfen ift; fte ftellt cd wefenttid) in bie Reihe berSßerfe, bieSlttbreäd gaitje rcltgiöfe (Sigenthümtidffcit ttttb ®etftedrid)tungant inuerlidjftendjarafteriftrcit. 3 h !U bie ftttigcnbeÄraft tut (Sf)rifteit=thume in wcrftfjcitiger @rfd)einuitg unb anfricfjtiger ©eftnituug allein» 01 t Sßerth; Wohltffätige ©efellfdjafteit ttitb @inrtd)tungeit bejeidfuetenbaljer febe ©tätte, wo er perföitlid) t£)ätig war; gern hätte er beit @ett=fern ihre ©ittcncetifur entlehnt; bie Uebercittftimmung mit ihren ©ittenhätte ihn, nad) feiner ©etbftbiograbfsie, ewig gefeffelt, wenn il)n nid)tbad 23efemttutfj getrennt hätte. 2)al)er füllt beim and) bie ©atire gegenbie unfrudjtbarcit ©tübeleieit ber 3lt)eofopE>en unb fd)olaftifd)eit Ut)eolo=gen feine ganje ©d)riftftellerei and; unb tu ber (Sfjriftenburg fämpftbaher bie bpeud)elet, bie ©ofh'ftif unb alles äußere ©djeitiwerf bedSßtffend utib ©laubeitd auf ©eiten bed ?(ntid)riftd, alle fd)lid)te Religionttnb Snnerltdjfett, bie jurRad)folge" ©hriftt tut Sebeit führt, auf ©eitenfetited Reforntatord. 2)iefe feilte ©innedart burdjbritigt alle bie räthfeHhaften Schriften Slitbreäd, bie einen 33e;ug auf beit Rofcnlteujerorbeithaben, nnb fo and) feine Heilten @ebid)te unb Sieber. Unter biefett ftttbund biedjriftlidjen ©emäl" (1612) unbefamtt; in ber geiftlid)eit JTurj-wei((1619) ftnb Sieber, in betten jene geftutbe 2M)tigfett ber ©eftiuiungneben ber altlutherifdjen ©ebnmgenhett unb straft bed Rudbrucfd wohl*tl)ut, obwol)l fte roh bon gorttt ftttb unb noch feilte 2 U ) mm 3 »ott bet-itelten Regelung unb ©ewanbtheit ber poetifd)cit ©pradfe »erratl)eti.23oit 3oh- ä5eermanit (5)3farrer in Äöbeit, 1585 1647) fagten wirbagegeit oben, baff er unter bett (Srftett Dpt^end neue ©efeße in bieä?ird)eitbid)tuttg entführte. ^eermamt ift itt ber ®efd)id)te ber Ätrdjeiuliteratur immer erftauttlid) audgejeid)net worben. ©d muh Wol)l bedljalbfein, weil er 5 iterft biefett Reformen ©clsör gab, weil er bie nette 33erS=fuitfi beobachtete, ohne .wie £)pii) »ott bettt alten ©elfte ber grömmigfett

310) 9tcu betawJg. »on @. ©nmcifen. Seidig 183G.