272 Eintritt bcS Äunjtdjarattevg bet neueren Be-
nennt: fiter tutbete ftdj eine ^auiptftätte für baS S££>eater, unb wir müf=fen unten bie Sramatifer ©teffitnger, Elmenfiorft, Sofiannfett, ©eueren,geinb u. a. nod) befonberö anfüfiren. Unb fo werben wir mit 3 e f enRappel unb tPjuuotb, Vauptromanfdjreiber in biefen Beiten, beifam=tnenftnben. Söag bie Styrif betrifft, fo übetgefien Wir fjter außer bengeiftlidfen 2)idjtem aud) einige Stebenperfonen, wie ben 9lrjt EßriftiattSunden, ben Sofl* 9lb. gabttttuö u. 9t., unb lieben nur breiSDtännerauS, bie »or allen anberen 3«itgeno(fen ben tarnen weltlidjer unb eto=tifdjer £>id)ter oerbienen, unb auf beren ganje freiere !Did)tungömeife ittbiefem ftrengett Beitalter offenbar bie große ^anbetdfiabt unb baö SQBett*männifd)e ißreö Sebettö einen fo enfdjicbeneu Einfluß gehabt fiat, wiefpäter auf^agebont. Unter biefen ift ber Erfte ©eotg ®tefflin=g e r auö Stegendburg, in beit 40er Satiren in granffurt anfäßtg, eineSLßetle in Jtrtegdbienften, juleßt 9^otar in Hamburg, ber gewötjntid) un=ter bem Stauten ©elaboit’ö »oit bet (Donau auftritt. SQBie 3efen, fiat erfid) in fefit oerfdfiebenen gelbem, original unb überfeßenb, fd)riftftetterifd)oerfudft, fiat ftd) mit Verausgabe unb Stebaction oon Eomplinientier = unb£tand)ietbüd)etu befaßt, tjat Sebctretme (Eupfjtofmen pon ©ittenbad)äüditige £ifd) = unb Seberreime o. £>. 1665) gefammett, ßat über @ar=ten unb Äücße, fiat Bettungen unb @efd)id)te gefd)rieben. SEBir führtenfd)on oben feinen gereimten 30jdf)tigen jtrieg an; biefe ©djrift fünbigtund einen ©tarnt an, ber oielleid)t mefit ®efd)id jur ®efd)id)te als jurCßoefte gehabt ßeitte. Sie ift nur gereimte Ißtofa; in furjen, woßt=tf)uenben9lteranbrineru erjäßtt fte plan unb einfad), in fd)öuer lleberftcßtunb ftarem @ang, oljne Seibetifdjaft unb fßartei unb mit manchen treffenbeit Urtßeiten unb Semerlungen bie (Begebenheiten biefeö Ätteged.Sn feinen Epigrammen, beren einetDecaö (tateinifd)=beutfd)) fdfon L631,fpäter eine größere 3af)l in ber „Eelabonifdjen SJiufe" (o. D. 1665) fd)onnad) feinem 2wbe 1GG ) oon feinem ©oßne fieraudgegeben ftnb, foutmter oielleidjt »on allen ®leid)äeitigeu Sogau am näd)ften. V* er solltenwir befonberS feine Iptifdfen ©ad)en, unb jwar mit Uebergefiung berßerjbred)enbenSäutelfängerei oongerranbo uttb2)otinbe(gtanlf, 1644),erwähnen: „©elabonö weltlidfe Siebe" (gtanff. 1644), bann bie „wett*lidjen Sieber" (gr. 1651), unb-bie poetifdjen Stofen unb (Dötner, !q\\Ufen unb Körner (1655). Er baut und ßier eine Srüde äwifd)ett benSetp;igetn unb Vani&tttgrrn, ift ein greunb tion Slugdbutger unb fpiettebann in Stift’d ©d)Wanenotben eine Stolle. SDtit betben (Didjterfreifentfjeilt et bie Sorltebe für bie ^»otlcinber, befonbetd für Eatd, beffen
166) ®en man gemölmlidj etji 1677 legt.