©Mtlidjc Styvif und) £))üß.
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j;wd)fd)u(c gehabt, ober wäre Dpiß rußig int Sanbe geblieben, fo ßätte ftd)um it;n eine btcl engere unb jaßlreidjere 3)td)tetgciiteiitbe gebilbct, als inKönigsberg um iDad) ober in Siürnberg um «fjarSbörfcr. ©o aber gaben£)j)tß unb glenttng bttrd) tßt bloßes ©eifßiel itjren Jüngern bie Seßrc:ge£)et f;in in alles beutfdje Sattb unb. lehret alle ©tämnte. @o ging2fd)erntttg, D)nßeiiS näd)fter SanbSntaun, nad) Dloftorf, Süße nad)35anjig, genfer nad) ©erlitt, ©läfer nad) .jpelmftäbt, Kalbettbadj nad)Tübingen. Slber aud) jette grüßjttgenb fudjte bon betn erfiett ßoetifdjeit(Sifer ergriffen eine fefte Seßrftätte, unb wanbte ftd) nad) SBittcnberg jtt©ttdjner, weßßalb mau bie fäd)ftfdje fjoetifdje ©Übung gattj enge mitber fd)ieftfd)cn berbtttbeit muß. SEBittenberg war bautalS, was Seipjigim 18. gaßtß. war; bei ©ud)tter würbe wie bei ©ottfctjeb unb ©eitertbie beutfdje fßoefte ttn äpötfaal betrieben, wie man auf beit ©d)iifcn bie3fuffäße betreiben läßt. gtt beit 40cr S'aßten erfdjiett eine gaitje glittbon btdjtcrifdjen ©erfud)eu junger Saite, ©tubcntcn ber üßcologie,meiftenS ©djleftcrn unb ©adjfett, bie in SQBittenbcrg gebrurft unb unterber Siufjtdjt bon ©ttdjner gcmad)t ftnb. @S jtnb gcifilidje Rinnen tuber 31 rt ber «fjcinftfdjen, ©etradjtungen über 9le(igiouSgcßetmitiffe, Sei;r=gebid)te ober ©efdjretbuttgen im @efd)tttad beS Dpiß’fdjett ©efttb, ntetfteinzelne aleiaitbrintfdjc @ebict>te, fettener Sicberpocften, 9We bon feßrgeringem Umfang, Sille in bem ©til ber SEßiirbe unb ©iajeftät gehalten,beit man halb als bett ©djlefiern cigcntßümlid) erfanitte, Sille baßer beti©etfpieleit beS £>)nß unmittelbar tiadjgeaßmt. ©ott beit metften bteferKeinen ©tücfe ßat man fpäter itidjtS Wetter gehört. 3ut 9ied)tfertiguitgber ©ruvbtruttg einer foldjett bidjtcrifdjeit ©d)ttlc um ©ttdjner nennenwir unter ben ©djlcfient ©ottfrieb 9iid)ter, 3(ritßolb, ©am. ©auitugarten, ©ßrtftopß'Jßoßle, Slnforge, ger. ©etlad), ©altß.Kopifd), ©ottfr.Ktttttß, gr. ©terfe, (Sari Drtlob u. 91., bon betten fämmtlid) jwifdjctt1(340 — 50 in SEBittenberg foldje 3)td)tungett gebrurft ftnb. Unter btefett©ad)ett ntüffeit namcntlid) bie geiftlidjeit finiten feßr beliebt gewefettfein; ein Klaggebidjt über baS Selben ©ßriftt bon einem 3djcr (1(344)finbet mau 1(347 unter bem bariirtcit ©atnett ©eicrenS wiebergebrurftunb baffetbe ©türf fpäter ttod) einmal unter bem ©amen eines b. ©itttber.3)te ERetße btefer ©djlcjter ließe ftd) mit einer äßnltdjeu bon ©ad)fcttbegleiten. ©ttd)tter felbft muß biefett 3ubrattg beranlaßt ßaben, bettner entpfaßl woßl bie Slrbciten btefer feiltet ©d)ü(er außerorbentlid). 9luSber belanntcn ©amntfuttg feiner ©riefe fteßt man fd)ott, baß er btel aufbie btd)tertfd)cn fßrogßntnaSmata feiner ©d)ülcr ßtelt. ©o fpeitbete erbem Sluguft StugSburger wegen feiner Ueberfeßutig ber bramatifdjen